Stylisch, effektiv, teuer: Dyson Pure Humidify+Cool

Draußen Pollen, drinnen frisches und pollenfreies Raumklima. Wer wünscht sich das als leidgeplagter Pollenallergiker nicht auch? Bereits zum zweiten Mal durften wir jetzt dank trnd.com einen Dyson-Luftreiniger auf Herz und Nieren testen. In diesem Jahr den per App steuerbaren Dyson Pure Humidify+Cool. Und um es schon vorweg zu nehmen: Wir sind wieder begeistert. Und nein, das Gerät müssen wir nach der Testzeit wieder zurückgeben oder können es käuflich erwerben, unsere Meinung ist deshalb nicht „gekauft“, denn Geld bekommen wir für den Test natürlich auch nicht.

Aber warum sind wir so begeistert von diesem smarten – und ja sogar per unserer Alexa steuerbarem Gadget? Ganz einfach: Weil es das hält, was es verspricht. Was man bei den hohen Preisen für Dyson-Produkte ja aber auch erwarten darf. Aber zurück zur guten Leistung des Gerätes: Da wir ein offenes Wohnzimmer haben, haben wir immer mit Essensgerüchen zu kämpfen. Seitdem wir den Dyson Pure Humidify+Cool verwenden, sind die Gerüche schneller wieder aus der Wohnung. Außerdem hilft er auch gegen die unangenehmen Gerüche aus der Katzentoilette.

Wir haben den Dyson in den letzten Wochen auch zwei Nächte im Schlafzimmer getestet, dort konnte ich jetzt trotz starkem Heuschnupfen nachts mit gekipptem Fenster problemlos durchschlafen. Nachts ist auch die Lärmbelastung durch den Nachtmodus perfekt aushaltbar. Alles in allem also ein durchdachtes Gerät.

Und in dieser Variante – im Vergleich zu dem von uns früher getesteten Vorgängermodells – kühlt der chic aussehende Ventilator nicht nur die Raumluft und befreit sie von Schadstoffen, sondern feuchtet die Luft auch noch an. Was ja besonders wichtig für ein positives Raumklima ist. Dazu befüllt man einfach den Wassertank um Fuß, der Rest funktioniert automatisch. Und wenn irgendwann mal entkalkt werden muss, meldet dies das Gerät auf dem farbigen Display oder per App-Alarm. Einfacher geht es nicht (übrigens gibt es auch Meldungen bei zu niedrigem Wasserstand). Insgesamt ist die App sehr aufschlussreich und informiert über die Luftqualität, die Belastung durch verschiedene Luftschadstoffe und die Temperatur. Alles praktisch auch mit Wochenprotokollen.

Mein Fazit: Ein stylisches Gerät welches im Schlaf- oder Wohnzimmer für perfekte Frische und saubere Luft sorgt. Leider ist schön und gut aber hier auch entsprechend teuer. Für uns wohl zu teuer, leider.

Top Sound: House of Marley Redemption ANC

Derzeit teste ich die neuen kabellosen In-Ear-Kopfhörer von House of Marley. Die Redemption ANC sehen definitiv mal richtig gut aus, ich würde sogar behaupten: Das sind die schönsten In-Ears seit langem. Endlich mal ein anderer Look als der eines angeschnittenen Oral B Zahnbürstenkopfes! Und ob sie mit den Apple AirPods mithalten können, werde ich in den kommenden Wochen testen. Und natürlich prüfen, ob das Active Noise Canceling ähnlich gut arbeitet wie bei meinen BOSE Qac35 ii.

Nur so viel schon einmal: Inbetriebnahme und erster Test mit meinem iPhone 11 Pro waren sehr einfach und positiv. Und das natürlich nicht nur mit Reggae-Klängen von Bob Marley…

Coole Sache: Der neue dyson pure humidify+cool

Unser neuer Mitbewohner (auf Zeit). Wir dürfen mit dem nagelneuen #dyson #purehumidifycool unsere Luft von Schadstoffen reinigen und bald auch die warme Wohnung angenehm kühlen. Danke an trnd und dyson für diese Möglichkeit.

In kürze folgt dann ein ausführlicher erster Eindruck und Erfahrungsbericht. Nur so viel vorab: Auspacken, Filter einsetzen, Wasser in den Behälter und los geht’s. So einfach war die Einrichtung.

Zuverlässig und ein Hingucker: KLIM UFO Wireless QI-Smartphonelader

Gigaset GX290 Smartphone lädt auf dem KLIM UFO Wireless Charger

Der KLIM Ufo Wireless QI-Charger kommt in einem ansprechenden schwarzen kleinen Karton. Alleine wegen dieser hochwertigen Optik eignet er sich meiner Meinung nach perfekt als Geschenk. Hochwertig geht es auch nach dem Auspacken weiter. Das Ladepad macht einen sehr guten und wertigen Eindruck, alles ist solide verarbeitet. Ein USB-Kabel und ein Netzteil (das ist nicht bei allen Produkten der Fall) liegen ebenfalls bei. Man bekommt hier also ein komplettes Paket, und alles in ansprechendem schwarz gehalten.

Das wichtigste ist aber die Ladeleistung: Und die ist top! Getestet mit iphone 11 Pro, Samsung Galaxy S9+, Gigaset GX290 und Huawei P30 Pro… alle Geräte lassen sich problemlos und schnell laden. Einfach Handy auflegen und es geht los. Ich habe noch ein Fatboy/Nokia-Ladekissen, da muss ich das Handy schon immer sehr genau über der Spule ausrichten, damit es lädt. Nicht so hier beim KLIM UFO, es beginnt sofort mit der Ladung. Und diese funktioniert einwandfrei, und je nach Telefon auch ordentlich schnell.

Optisch eher eine Spielerei, aber gelegentlich auch mal nett anzusehen, ist der RGB-LED-Leuchtring rund um die Ladeschale. Ja, diese RGB Beleuchtung ist ganz nett und und es gibt verschiedene Modi für die Beleuchtung, aber zum Glück kann man die Beleuchtung auch ausstellen, denn nach einer Weile nervt es mich persönlich nämlich. Und und unnötig Strom frisst es ja auch.

Eine kleine Bemerkung am Rande: Sehr nett ist auch das beigefügte Schreiben des Herstellers, wo mit einem Augenzwinkern beschrieben wird, wie der Versand bei KLIM abläuft. Man kann schon schmunzeln wenn man das liest… Ich mag soetwas, das macht die Firma und das Produkt sympathisch.

Alles in allem bekommt man hier ein wertiges, solides, optisch ansprechendes und vor allem zuverlässiges Wireless-QI-Ladegerät fürs Smartphone. Ich kann diesem Produkt nach meinem ausgiebigen Test in den letzten Wochen definitiv und aus voller Überzeugung 5 Sterne geben.

Den „KLIM UFO Wireless Charger + QI“ kann man hier bei amazon.de bestellen

Einfach toll und ein Blickfang in der Küche: Sage Appliances SJB815 Hochleistungsmixer

Frisch kochen ist das eine in der Küche. Frische Getränke und vor allem Säfte zubereiten das andere. Oftmals ist das einfach zu aufwändig oder man hat nachher zu viel zum Reinigen, um ein paar Gläser frischen Orangensaft fürs Frühstück zu zaubern. Also greift man schnell doch wieder zurück auf den Saft aus dem Supermarkt. Das muss aber wirklich nicht sein, vor allem dann wenn man ein wenig Geld in den Sage Appliances SJB815 Hochleistungsmixer investiert.

Geliefert wird in einem riesigen Karton ein ebenso riesiges Gerät. Aber dazu auch ein optisch sehr attraktives Gerät aus Edelstahl. Vorab: Das Gerät sieht so gut aus, es darf bei uns dauerhaft in der Mixervariante auf der Küchenplatte stehen. Lediglich das Entsafterzubehör wandert in den Schrank.

Hauptsächlich nutzen wir derzeit auch die Mixfunktion, mit der sich leckere Smoothies oder Milchshakes zaubern lassen. Ab und an gibt es aber auch den frischen O- oder A-Saft zum Frühstück. Vor allem unsere Tochter hat dabei eine Menge Spaß: Ganzen Apfel rein, Saft kommt raus. Etwas aufwändiger ist es natürlich bei Orangen, die müssen erst einmal geschält werden. Raus kommt in allen Fällen aber ein sehr leckerer Saft.

Der Reinigungsaufwand danach hält sich in Grenzen, da fast alle Teile Spülmaschinen-fest sind. Das ist super. Lediglich das Messerteil spülen wir unter heißem Wasser bzw im Spülbecken mit anderem Geschirr. Kleiner Tipp um den Tresterbehälter mühelos in den Kompost entsorgen zu können: Biologisch abbaubare Tüten im Behälter einsetzen. Dann ist es auch weniger Arbeit und Fummelei die Obstrückstände aus dem Behälter zu bekommen.

Insgesamt ist der Mixer bzw auch die Entsafterkombi ein riesiges Monstrum in der Küche, bietet dafür aber auch ein riesiges Fassungsvermögen. Der Mixerkrug fasst eineinhalb Liter Flüssigkeit, der Einfüllschacht ist riesige 8,8 Zentimeter breit, da passen ganze Äpfel durch.

Beim mixen von kühlen Getränken werden diese übrigens nicht warm, so wie es in anderen Mixern rund um die Klingen schnell mal passiert. Das finde ich super.

Ebenfalls toll ist die einfache Bedienung über ein riesiges LCD-Display, Touchbuttons und einem Drehrad. Alles ist intuitiv, und nach etwas Eingewöhnung auch ohne die Hinweise aus der ausführlichen und guten Bedienungsanleitung und den Tipps in den weiteren Unterlagen einstellbar. Fes eingebaut sind übrigens 5 feste sogenannte „One-Touch-Programme“ um bspw. schnell Smoothies mit Milch, Cocktails oder gar Crushed-Ice herzustellen. Letzteres habe ich schon mehrfach für Cocktails getan, das Ergebnis was perfekt.

Unsere gesamte Familie ist begeistert von diesem tollen Gerät und über die leckeren Fruchtsäfte am Morgen (übrigens völlig frei von Klumpen, Kernen und Schalenrückständen!). Sage Appliances war mir bisher kein bekannter Anbieter von Küchengeräten, nach den durchweg positiven Erfahrungen mit diesem Hochleistungsmixer werde ich sicher in Zukunft vermehrt nach Geräten von Sage schauen.

Für den Mixer gibt es von der gesamten Familie 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung. Die würden wir übrigens auch geben, wenn wir das Gerät nicht getestet sondern gekauft hätten.

Hier gibt es den Hochleistungsmixer bei Amazon.de zu kaufen

Feiyu Tech Vimble 2s: Ein Smartpone Gimbal von hoher Qualität mit schlechter/n App(s)

Ich habe jahrelang einen Smartphone-Gimbal des Drohnen-Weltmarktführers mit den drei Buchstaben genutzt, der damals fast das 4-fache dieses Gimbals von Feiyutech gekostet hat. Technisch ist der Vimble 2s diesem aber heute mehr als überlegen. Der Gimbal kommt in einem schicken Karton, in dem sich eine Styroporbox befindet, in der der Gimbal samt Zubehör sicher aufbewahrt und transportiert werden kann. Das ist top. Alles fühlt sich bis dahin nach einem echten Premiumprodukt an und könnte auch vom bekannten Markenhersteller sein.

So geht es nach Öffnen der Styroporbox auch weiter. Der Gimbal ist hochwertig, massiv aber nicht zu schwer. Besonderer Clou: Die Transportsicherung ist in den Gelenken direkt eingebaut, sie können in eine Art Transportposition gelockt werden. Das ist klasse, nichts wackelt also herum, so wie es beim viel teureren Produkt der Fall ist. Der Vimble 2s selbst, ein kleiner anschraubbarer Standfuß sowie ein kleines Kästchen mit Zubehör liegen in der Verpackung. Der Akku ist schnell aufgeladen und der Gimbal nach nur zwei Handgriffen sofort einsatzbereit.

Okay, vorher sollte noch die Software installiert werden. Zum Beginn meiner Testzeit hatte ich noch das Samsung Galaxy S9+, auf das ich die in der (leider nicht deutschen) Anleitung angegebene Software installiert habe. Direkt nach Starten der App kam der Hinweis auf eine ganz andere Software, da die eigentliche nicht vom Handy unterstützt wird. Also die andere App im AppStore geladen und installiert. Welche Unterschiede die Apps genau haben, kann ich nicht ganz beurteilen. Fakt ist, das „Problem“ mit der mit neuen Smartphones nicht mehr kompatiblen App hatte ich dann später auch unter iOS nach dem Wechsel auf mein neues iPhone 11 Pro. Sehr merkwürdig alles, warum bringt man eine ganz neue App raus statt die alte und überall erwähnte Version einfach anzupassen? Apropos anpassen: Auch die Sprache wurde in den Apps nicht immer richtig übersetzt bzw konsequent angepasst, aber das beeinträchtigt die Funktion nicht weiter.

Was ich viel bedenklicher finde: Mein Samsung Smartphone warnte mich eindringlich vor Nutzung der App, da eine Bedrohung erkannt wurde. Ist es jetzt eine Spionageapp, die uns Feiyutech da unterjubelt? Oder ist sie gar virenverseucht? Ich habe den Gimbal dann nicht mehr mit den Apps von Feiyutech auf dem Android-Handy genutzt, sondern ausschließlich mit der Samsung-eigenen Kameraapp, was natürlich problemlos funktionierte. Nach dem Umstieg auf iOS habe ich dann die Feiyutech App genutzt, in der Hoffnung dass diese von Apple ausreichend auf Bedrohung geprüft wurde, ehe sie in den Store gelangte. Aber irgendwie hat mich die ganze App-Geschichte ein wenig verunsichert und das positive Anfangsgefühl von diesem Produkt etwas gestört. Schade eigentlich, sowas müsste ja eigentlich nicht sein. Aber das unterscheidet vielleicht einen Markenhersteller und Weltmarktführer von einem „Billigproduzenten“, obwohl letzterer ein eigentlich völlig konkurrenzfähiges und hardwaremäßig top verarbeitetes Produkt liefert. Es ist wirklich schade.

Nun aber zurück zum Gimbal. Was ist mir besonders positiv aufgefallen: Als erstes mal die vertikal und horizontal nutzbare Handyhalterung, die mein Samsung aber auch mein Apple Smartphone problemlos und fest in Position hielt. Das alles ist sehr vertrauenserweckend. Ebenfalls top: Ein USB-Anschluss um das eingesetzte Handy während der Nutzung über den Gimbalakku laden zu können. Toll! Ebenfalls sehr gut ist die eigentliche Aufgabe eines Gimbals: Das Bild ist smooth und sehr gut ausstabilisiert. Und da man die hauseigene App ja nicht zwangsläufig nutzen muss, kann man auch mit der Handy-Kamerapp problemlos stabilisierte Videos drehen! Auf die Zusatzfunktionen wie Panorama und co muss man dann aber leider verzichten. Alle anderen Dinge lassen sich problemlos über Hardwaretasten einstellen und steuern.

Für den Preis von inzwischen weit unter 100 EUR bekommt man hier ein top Smartphone-Gimbal, der einem cineastische Aufnahmen ermöglicht. Wenn der Hersteller jetzt noch etwas ins Qualitätsmanagement für die Apps investiert, kann hier ein top Produkt entstehen. Da der Gimbal von Verarbeitung, Materialien, Haptik und vor allem super Bildstabilisierung seine 5 Sterne voll verdient hat, ziehe ich lediglich einen Stern in der Gesamtwertung für den Feiyutech Vimble 2s für die negativen Seiten der App(s) ab und vergebe somit 4 Sterne. Der Marktführer muss sich auf jeden Fall warm anziehen, wenn Feiyutech hier noch besser wird!

Den Feiyu Tech Vimble 2s hier bei Amazon.de bestellen

Das perfekte Seniorenhandy: Gigaset GS195 LS

Bisher waren Seniorenhandys meistens abgespeckte normale Telefone mit riesigen Tasten und großem Display, aber ohne jegliche Smartphonefunktionen. Das macht Gigaset hier mit seiner LS-Linie anders. Das normale Gigaset Smartphone GS195 wurde hier nicht nur in eine Schutzhülle gesteckt und mit einer anderen Oberfläche versehen, es wurde vielmehr das komplette Produkt von Grund auf aus Seniorensicht optimiert.

Der seniorengerechte Homescreen des Gigaset GS195 LS

Natürlich ist es unter der Haube ein ganz normales Handy auf das eine seniorengerechte Oberfläche programmiert wurde. Diese alleine macht aber das perfekte Ergebnis noch nicht aus. So wurde beispielsweise der USB-C Ladestecker durch einen magnetischen Adapter optimiert, so dass Seniorenhände auch wirklich das Ladekabel problemlos dank des Magneten anbringen können. Das Ladekabel selbst ist für bessere Griffigkeit und Langlebigkeit mit einem Stoff überzogen. Hat man das Telefon also aufgeladen und schaltet es ein, begrüßt einen gleich die Seniorenoberfläche mit großen Pikrorgammen und riesiger Schrift. Die wichtigsten Funktionen dort sind schon ab Werk hinterlegt, mann kann sie aber erweitern. Alle Grundfunktionen wie Telefonie, SMS, Kamera, Kontakte und Kurzwahl sowie Fotogalerie sind so problemlos aufrufbar. Auch in den seniorengerechten Anwendungen selbst ist alles einwandfrei ablesbar und durch große Schaltflächen treffsicher. Man merkt, hier wurden sich echt Gedanken gemacht.

Der magnetische Ladeanschluss des Gigaset GS195 LS wird mit einem USB-C-Adapter realisiert, der ausreichend fest am Gerät sitzt

Man kommt aber auch ohne Probleme in den Bereich des normalen Androids und kann dort natürlich weitere Systemeinstellungen vornehmen und Apps installieren. Schade nur, dass man das nicht in der Seniorenoberfläche sperren kann. Wir haben das Gerät mehrere Wochen jetzt gemeinsam mit unserem 87-jährigen Opa getestet, er kam erstaunlich schnell und einfach mit den Grundfunktionen zu recht, ohne jemals vorher ein Smartphone genutzt zu haben (aber ein normales Seniorenhandy). Irgendwann wurde aus Scheu und Vorsichtigkeit ein Erkdundungstrieb, und so landete er öfter in den normalen Systembereichen. Es wäre also schön, wenn man das bspw. per PIN-Schutz verhindern könnte.

Ansonsten kommt unser rüstiger Telefontester sehr gut und intuitiv mit allen Funktionen klar und macht liebend gerne Fotos mit dem Gerät. Dank dem mitgelieferten ausfürhlich bebildertem und groß gedrucktem Trainingshandbuch ist die Einarbeit auch ohne die Hilfe von Kindern oder Enkelkindern für rüstige Rentner problemlos möglich. Auch hier zeigt sie: Gigaset hat es sehr ernst gemeint, hier ein Rundum-Rentnter-Smartphone zu entwickeln, und nicht nur einfach etwas vorhandenes so zu nennen. Mit der Life Series hat Gigaset echt etwas tolles geschaffen, im Besonderen aber eben mit diesem Smartphone.

Auch ich habe das Telefon natürlich ausgiebig getestet und die Aspekte fernab der Rentneroberfläche begutachtet. Man bekommt hier solide Technik „Made in Germany“, die aber den Wettlauf der Datenblätter um immer schärfere Displays, schnellere Prozessoren und mehr RAM als am Arbeitsplatz-PC nicht gewinnen kann, das aber auch keinesfalls muss. Denn das Gerät erfüllt alle Aufgaben solide und schnell genug. So wie übrigens andere Geräte aus dem Gigaset-Smartphone-Portfolio auch, die ich schon testen konnte. Hier bekommt man solide Leistung für faires Geld. Im Falle des GS195LS aber eben auch noch ein Rundumpaket angepasst auf die Bedürfnisse einer besonderen Zielgruppe. Und das ist Gigaset hier perfekt gelungen, so dass ich dieses Produkt uneingeschränkt als Geschenk für Oma, Opa oder Mama und Papa empfehlen kann.

Das Gigaset GS195 LS gibt es bei Amazon.de zu kaufen

Tommee Tippee Quick Cook ist der „Thermomix“ fürs Baby: Schonende und frische Zubereitung von Babynahrung

Wer kennt nicht das Gläschen mit Babynahrung, für das der Hersteller mit seinem Namen steht. Noch gesünder ist es aber, wenn man seine Babynahrung selbst herstellt. Aus frischen Zutaten. Und das geht jetzt ganz einfach. Mit diesem „Thermomix“ fürs Baby. Der Tommee Tippee Babynahrungszubereiter „Quick Cook“ kommt sicher verpackt in einem attraktiven Karton. Das Gerät selbst ist weiß und passt somit in jede Küche, auch neben die vorhandene Küchenmaschine für die Großen…

Mit dem Babynahrungszubereiter kann Babybrei schnell und Nährstoffschonend zubereitet werden. Erst werden die Zutaten mit Dampf gegart und anschließend mit dem Mixer auf den gewünschten Grad zerkleinert. Das alles mit verschiedenen wunschgemäß einstellbaren Zeiten und Timern. Der Mixer und Garer kann nicht nur frisches Gemüse und Obst sondern auch Fleisch und Fisch garen und zerkleinern, somit ist dieser Babynahrungszubereiter für alle Altersstufen nutzbar.

Die hergestellten Babyspeisen schmecken gut und sind durch die schonende Dampfgarung noch reich an Nährstoffen. Maximal können Portionsgrößen von 200 Gramm zubereitet werden. Die Reinigung des Gerätes bzw des Mix- und Garbehälters ist einfach und schnell im Spülbecken erledigt.

Übrigens: Das Garen im Dampfkorb und Pürieren im Behälter kann auch kombiniert werden. Eine kleine Anmerkung: Das auf der Produktseite beworbene beiliegende Spachtel habe ich erst einmal gesucht… dabei war es doch so einfach, denn es befindet sich im Griff.

Wir finden diesen Babynahrungszubereiter sehr praktisch. Natürlich – und das ist wie bei Thermomix und co auch – kann man das alles auch mit herkömmlichen Töpfen und Pürierstäben hinbekommen. Aber im Tommee Tippee Quick Cook geht es eben einfacher und schneller. Und dadurch spart man sich hier und da sicher den Griff zum Fertignahrungsgläschen und bereitet doch lieber selbst zu, da es ja angenehm einfach und schnell geht. Wir können dieses Gerät weiterempfehlen, ob die Bequemlichkeit jedem rund 100 Euro wert sind, muss natürlich jeder für sich entscheiden.

Den Tommee Tippee Quick Cook gibt es übrigens bei amazon.de (Referral-Link)

Harte Schale, nicht ganz perfekter Kern: GIGASET GX290, das Fast perfekte Outdoor-Handy

Etwas vorweg: Ich bin Produkttester und versuche gemeinsam mit meiner Frau und unserer Tochter alle Produkte von vornherein kritisch und unvoreingenommen zu bewerten. Wir geben uns dabei immer große Mühe so objektiv wie nur möglich zu sein. Eine Fünf-Sterne-Bewertung muss sich ein Produkt definitiv verdienen, und bekommt diese nicht nur, weil uns das Produkt für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

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Das Gigaset GX290 Outdoor-Smartphone mit 6,1 Zoll HD+ Notch-Display

Was muss ein Smartphone heute alles bieten, um ein Top-Produkt zu sein? Ein gutes Display, eine gute Kamera, einen schnellen Prozessor, einen leistungsstarken Akku, Entsperren mit Fingerabdrucksensor oder Gesichtserkennung und ein topaktuelles Betriebssystem. Okay, wasserdicht ist heute auch quasi schon Standard und natürlich schnelles Laden via USB-C. All das beherrscht das GIGASET GX290 nahezu perfekt. Klar, das Display könnte statt des verbautem HD+ Panels mit 1560*720 Pixel ein noch besseres OLED Full-HD oder QHD-Display sein, das würde auf dem Papier noch besser klingen und in der Realität auch ein noch besseres Bild bedeuten. Aber ganz ehrlich: Das braucht dieses Handy gar nicht. Denn es hat dafür ein HD+ auflösendes leuchtstarkes IPS-Panel mit ausreichend scharfer aber dafür eben extrem heller (knapp 640 Candela) Anzeige. USB-C mit 15W-Schnellladen hat es ebenfalls, und dazu einen riesigen – ja fast auf dem Markt verglichen gigantischem – 6200 mAh Akku, der sollte tagelang halten. Und das tut er im Alltag auch, dafür muss man eben auch ein schwereres und globigeres Gerät akzeptieren. Bisher hätte das Telefon also volle 5 Sterne verdient, und das obwohl es eben kein Highend-Oberklasse-Smartphone ist. Das Betriebssystem ist nahezu aktuell, direkt nach dem Auspacken wurde ein Andorid 9 Update installier, aber hier kommt schon der erste kleine Minuspunkt: Der aktuelle (Anfang Dezember 2019) Stand der Sicherheitsupdates steht leider nur beim 5. September 2019. Das müsste defintiv besser sein, läuft doch ein fast unverändertes Android 9.0 Pie auf dem Gerät. Im Gerät verbaut ist laut Hersteller ein Octa-Core Prozessor. Wer da jetzt aber an einen topaktuellen Snapdragon Prozessor mit guter Performance denkt, der wird enttäuscht. Der Hersteller gibt leider nirgends an, welcher SoC verbaut ist, aber die allgemeine Systemperformance zeigt im Alltag leider, dass toll klingende Angaben im Datenblatt eben nicht immer auch wirklich Highend sind. Das bitte jetzt nicht falsch verstehen, trotz kleinerer Ruckler und längeren Ladezeiten ist dieses Telefon völlig alltagstauglich. Aber selbst im Vergleich mit einem zwei Jahre alten Topklasse-Smartphone ist es eben trotzem langsamer. Recherchen im Internet haben ergeben, dass der Mediatek Helio P23 Achtkern-Prozessort mit einem Takt von 2 GHz verbaut ist. Dazu gibt es 3 GB Arbeitsspeicher, nicht sehr viel, aber eigentlich auch nicht zu wenig. Aber wenn man sich jetzt wieder in Erinnerung ruft, dass dieses GX290 als Outdoorhandy eben viele andere Vorteile mit sich bringt, und wenn man die ein oder andere Gedenksekunde verschmerzen kann, ist es trotzdem eine gute Wahl, nur eben nicht die allerschnellste.

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Direkt nach dem Auspacken gab es ein Firmwareupdate – leider sind Anfang Dezember 2019 nur die Google-Sicherheitspatches von Anfang September 2019 installiert

Ich habe das Gerät mehrere Wochen als meinen Daily-Driver in meinem Alltag genutzt. Das ging problemlos, einfach die SIM-Karten aus meinem alten Smartphone in das GX290 gesteckt. Das ging dank Dual-SIM-Funktion problemlos mit meiner privaten und meiner dienstlichen SIM-Karte. Einziges Problem: Nutzt man zwei SIM-Karten, hat man keinen Platz mehr für eine Speicherkarte. Das ist aber bei vielen anderen Smartphones ähnlich gelöst, daher kein wirklich negativer Punkt. Positiv anzumerken ist auf jeden Fall auch der zuverlässig funktionierende Fingerabdrucksensor sowie die Möglichkeit, das Gerät auch per Gesichtserkennung zu entsperren. Letzeres funktionierte nicht ganz so zuverlässig, so dass ich im Alltag eher den auf der Rückseite befindlichen Fingerabdrucksensor genutzt habe. Was ich quasi täglich nutzte, war das Wireless Charging. Ja richtig gelesen, das Telefon kann trotz des dicken Schutzgehäsues aus TPU drahtlos aufgeladen werden. Das verdient ein ausgesprochenes Lob und ist im Alltag sehr nützlich. Apropos aufladen: Gigaset liefert – auch sehr löblich – ein schnellladefähiges Netzteil (5V: 3A, 9V: 2A, 12V: 1,5A) mit. Damit ist das Telefon in rund dreieinhalb Stunden wieder voll aufgeladen, was auf den ersten Blick etwas lange wirkt, aber wenn man die riesige Akkukapazität von rund 6.000 mAh in Betracht zieht, ein guter Wert ist.

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Um das IP68-zertifizierte Gehäuse des GX290 wasserdicht zu machen verschwinden USB-C Ladebuchse und 3,5mm Kopfhöreranschluss unter einer Gummiklappe

Der für mich in diesem Test leider enttäuschendste Punkt ist leider der Teil eines Smartphones, der heute immer wichtiger wird: Die Kamera. Verbaut ist eine 13 MP + 2 MP Dual Kamera – laut Herstellerwerbung „für beste Qualität“. Der Werbespruch „Perfekte Bilder dank der Sony Sensor und ArcSoft Optimierung“ ist dann eben doch leider eher nur ein Werbespruch, wie mein Alltagstest in allen möglichen Situationen immer wieder zeigte. Die Kamera-App reagiert sehr träge und braucht einige Sekunden, ehe sie gestartet ist. Da kann der Schnappschussmoment schon wieder vorbei sein. Auch das Umschalten der zahlreichen Kamerafunktionen (Foto, Profi-Mods, HDR, Nachtaufnahme, Superklare Bildqualität, Verschönerung und natürlich Video-Modus) dauert immer etwas. Und auch der Autofokus reagiert – vor allem bei schwächeren Lichtverhältnissen – oftmals träge oder schafft es überhaupt nicht das Bild scharf zu stellen. Vielleicht ist das alles mit zukünftigen Firmwareupdates zu beheben, aber zum Zeitpunkt meines Tests war es teils eher enttäuschend. Auf dem hiesigen Weihnachstmarkt habe ich in diversen Modi versucht unsere Tochter auf einem Kinderkarussell zu fotografieren. Aus 20 Bildern war nicht ein einziges scharf. Schade. Bei Tageslicht oder gar Sonnenschein kommen oftmals natürlich brauchbare Fotos raus, aber auch bei dunkleren Lichtverhältnissen sollte es wenigstens halbwegs funktionieren. Der eingebaute Nachtmodus fertigt zu künstliche Bilder, auch die AI-Funktionen der Kamera, die beispielsweise für einen Portrait-Modus sorgen, sind oftmals zu künstlich oder übertrieben, aber immerhin halbwegs brauchbar. Von dem prominent beworbenen Sony-Sensor und eben der ArcSoft Optimierung hätte ich aber defintiv mehr erwartet, vor allem weil der Hersteller ja „perfekte Bilder“ verspricht. Und ganz ehrlich: Was nützt mir dann mein ansonsten tolles und vor allem ausdauerndes Outdoorhandy, wenn ich auf einer Reise oder Wanderung die schönsten Erinnerungen dann nicht in schönen Fotos ablichten kann? Hier muss der Hersteller unbedingt noch nachbessern. Für mich war die schlechte Kamera-Performance der Grund für den Abzug eines Sterns in der Gesamtbewertung. Und wenn wir schon bei den negativen Punkten sind: Dass das Gerät keinen Stereolautsprecher bietet wäre zu verkraften, aber dass der nur mittelmäßig und relativ leise klingende Lautsprecher dann auch noch auf der Rückseite verbaut wurde, und man ihn beispielsweise beim Videoschauen unwillkürlich mit der Hand verdeckt und dabei den Sound noch schlechter macht, ist sehr schade. Aber immerhin verbaut der Hersteller unter der wasserfesten Schutzklappe neben dem USB-C Ladeanschluss noch einen Kopfhöreranschluss. Damit steht dem Musikgenuss bei einer Wanderung also auch nichts mehr entgegen.

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Dual-Kamera mit Sony-Sensor und schneller und zuverlässiger Fingerabdrucksensor des Gigaset GX290 – alles verpackt in einer rundum schützenden dicken Hülle aus TPU, die Stürze auch aus über einem Meter unbeschadet überstehen soll

Zusammenfassend kann man also sagen: Das GIGASET GX290 bietet neben viel Licht auch einiges an Schatten. Aber dafür eben vor allem für Reise-, Sport- und Outdoorfans eben auch sehr vieles, was andere entweder gar nicht oder nicht in diesem Gesamtpaket bieten: IP68-zertifizierte Wasserdichtigkeit, riesiger Akku, robustes und fallsicheres Gehäuse, großes Display, Schnellladefunktion.

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Gut gedacht ist nicht immer gut gemacht: Die ab Werk blasig verklebte Displayschutzfolie

Übrigens: Gigaset geht nicht nur bei Gehäuse und Ausstattung mit dem GX290 andere Wege als viele andere Hersteller, sondern auch bei der Verpackung. Diese ist nachhaltig und besteht aus Grasfasern und Altpapier, ist damit vollständig recyclebar. Das ist eine lobenswerte Initiative, der hoffentlich viele Hersteller im Bereich Elektronik noch folgen werden.

Mein Fazit nach mehreren Wochen Alltagstest: Das GIGASET GX290 ist ein zuverlässiger Alltagsbegleiter und bietet alles, was ein Smartphone bieten muss. Manches eben – sprichwörtlich – mit Ecken und Kanten. Wer ein schweres aber dafür ausdauerndes, wasserdichtes Gerät sucht und dafür Abstriche bei Display, Performance und leider vor allem auch der Kamera machen kann, der ist mit dem GX290 bestens bedient. Und das zu einem durchaus fairen Preis.