Test: Huawei FreeBuds Pro – Perfekter Klang, super Noice-Cancelling aber Probleme bei Kopplung und Bedienung

Für diesen Test habe ich mir die brandneuen Huawei FreeBuds Pro in weiß bestellt. Da sie sehr schnell geliefert wurden, konnte ich sie jetzt schon ausgiebig ausprobieren und testen. Gekoppelt habe ich sie dazu testweise mit einem Huawei P30 Pro, einem Sony Xperia 10ii und einem iPhone 11 Pro als Smartphones sowie einem Surface Pro3 und einem Acer Chromebook. Eines ist auf allen Geräten perfekt: Der Sound und das Active Noicecancelling (ANC) zur Unterdrückung der Umgebungsgeräusche. Die Bedienung ist aber nur auf Huawei und Android Geräten optimal Dank der Huawei AI Life App. Zu dieser App aber später mehr, denn da läuft auch nicht alles perfekt.

Fangen wir aber vorne an: Geliefert werden die FreeBuds Pro in einer hochwertigen und schicken Kartonverpackung. Neben dem Ladecase mit eingelegten FreeBuds Pro liegen noch ein USB-C auf USB-Ladekabel sowie Silikonaufsätze in verschiedenen Größen und etwas Papierkrams bei. Alles ist aufgeräumt und wertig verpackt. Hier schon mal volle 5 Sterne.

Der Packungsinhalt der Huawei FreeBuds Pro

Da die Packung aber schnell ins Regal wandert, geht es mit dem Ersteindruck des Produktes weiter. Und was soll ich da sagen: Hochwertig, toll anzufassen und einfach zu bedienen. Okay, das Entnehmen der beiden FreeBuds aus dem Charger ist anfangs ungewohnt und etwas fummelig, aber es funktioniert.

Was leider nicht richtig funktioniert hat ist das erste Koppeln mit dem P30 pro. Ich bin laut Quickstart-Anleitung vorgegangen, musste dann aber doch manuell über das Bluetooth Menü koppeln, was reibungslos klappte. Danach erschien auch beim Aufklappen des Ladecas das FreeBuds Pro-Infofenster am unterden Bildschirmrand des Smartphones. Dieses ist übrigens auf aktuellstem Stand und hat alle aktuellen Updates. Genau wie die FreeBuds Pro, die direkt nach der Kopplung ein Firmwareupdate bekamen, dessen Installation einige Minuten dauerte.

Direkt bei der ersten Kopplung wurde ein Firmwareupdate auf die Huawei FreeBuds Pro geladen

Danach gleich der erste Klangtest: Der Sound ist toll, klar und sogar etwas basslastig. Sobald ich mir die FreeBuds Pro fester ans bzw ins Ohr drücke, wird der Klang noch satter. Das heißt für mich, dass die Standardsilikonaufsätze wohl nicht die richtigen sind. Dies soll man aber mit der im Quickstart Guide erwähnten Huawei App wohl einstellen können. Also habe ich mir diese per QR-Code aus der Anleitung aus dem Playstore aufs P30 Pro geladen. Und da kam die erste Ernüchterung: Die FreeBuds Pro werden weder automatisch gefunden noch kann ich sie per QR-Code als auch manuell hinzufügen. Sie sind einfach nicht in der App als Auswahl vorhanden. Das ist ganz schön peinlich Huawei. Da launcht man ein neues, teures und hochwertiges Produkt, vergisst aber das App Update. Als User kommt einem das alles andere als „pro“ vor. 

Dann erinnere ich mich an den Huawei eigenen App-Store, die AppGallery. Und was soll ich sagen, die dort heruntergeladene und installierte App findet zwar die FreeBuds Pro auch nicht selbsttätig, aber immerhin kann ich sie nach mehreren Fehlversuchen manuell hinzufügen. Immer noch nicht wirklich „Pro“ und auch weit entfernt von der User-Experience bei den wohl gleichfarbigen Vorbildern mit dem angebissenen Apfel als Logo, aber es ging dann ja wenigstens irgendwie.

Mit der Huawei AI Life App hat man dann sehr viele bequeme Funktionen: Neben Ladestandsanzeige und Firmwareupdatemöglichkeit kann man hier die drei Stufen des ANC (in der App „Rauschunterdrückung“ genannt) bequem mit einem Klick ein- und ausschalten, was viel komfortabler als die Klick- und Touchgesten an den Ohrsteckern selbst funktioniert. Übrigens: Diese Gesten kann man sich auch problemlos alle in der App noch einmal anzeigen und somit in Erinnerung rufen lassen. Mehr zu den Gesten später. Die wichtigste Funktion der App ist aber die Testfunktion des Klanges. Dazu setzt man die FreeBuds Pro ins Ohr ein, startet den Test und bekommt dann als Ergebnis angezeigt ob man optimalen Klang hat oder einen anderen Aufsatz versuchen und den Test wiederholen sollte. Schön wäre hier gewesen vielleicht noch einen Tipp der als nächstes zu testenden Aufsatzgröße mit anzugeben, so bleibt es ein Try-and-Error-Prinzip. Letztendlich bin ich dann aber auch für die zu meinen Ohren passenden Ausätzen gekommen. Übrugens: Bei meiner Frau haben sofort die Standardaufsätze den perfekten Sound ergeben.

Perfektes Duo: Das Huawei P30 pro und die Huawei FreeBuds Pro

Kommen wir zu den Gesten, mit denen man die FreeBuds Pro eigentlich im Alltag steuern soll: Gespräche annehmen, auflegen, Musik starten und stoppen oder Titel überspringen… alles soll mit Zusammndrück-Gesten an einem der Stecker passieren. Start/Stopp oder Gespräche annehmen funktioniert da noch am zuverlässigsten, sobald man aber mehrfach klicken muss oder um die ANC Stufen durchzuschalten klicken und halten soll, wird es leider fehleranfälliger. So richtig zufrieden bin ich damit nicht. Vielleicht wird das aber mit einem Firmwareupdate noch verbessert. Stand heute kurz nach dem Marktstart muss ich aber leider einen Stern abziehen und nutze statt der Gesten lieber die App und zur Lautstärkeregulierung die Tasten am Smartphone, obwohl die Wischgeste für Lauter/leiser manchmal zuverlässig und manchmal nahezu überhaupt nicht funktionieren mag.

Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit den FreeBuds Pro, sie sind hochwertig verarbeitet, bestehen aus einem wertigen Kunststoff, haben ein zwar ziemlich globiges Design, sehen im Ohr getragen aber gut aus. Der Klang ist hervorragend, das ANC arbeitet für einen In-Ear erstaunlich gut. Wären da nicht die Kinderkrankheiten mit der unaktuellen App, den Problemen bei der ersten Verbindung mit einem Huawei Smartphone und die mitunter überhaupt nicht reagierenden Gesten. Und was ich auch nicht optimal finde: Das Ladecase kann nur liegen, aber nicht stehen. Aber das ist eher ein subjektives Empfinden. Dafür funktioniert das Laden mit einem drahtlosen QI-Lader problemlos, so dass das mitgelieferte USB-C Ladekabel keine Verwendung finden wird.

Eines hätte ich beinahe vergessen: Die Sprachqualität bei Anrufen ist perfekt, der Gegenüber versteht einen auch beim leise sprechen 1a und auch der Empfang des Telefonats ist top.

Mein Fazit: Klare Kaufempfehlung und sehr gute 4 Sterne, sind die hier in der Rezension erwähnten Kinderkrankheiten beseitigt, gibt es auch volle 5 Sterne. Ich hoffe mit meinem Eindruck zu den neuen FreeBuds Pro Ihnen eine nützliche Einschätzung des Produktes gegeben zu haben?!

Test: SONY XPERIA 10 Mark 2: Mittelklassegerät mit Oberklassefeatures aber nur mittelmäßiger Kamera

Ich finde eine Überschrift dieser Rezension sagt eigentlich schon alles aus, und zeigt in welchem Dilemma ich mich hier bei der Bewertung befinde. Kurz gefasst: Letztendlich sind es gerade noch 4 von 5 Sternen geworden, aber wirklich nur knapp.

Fangen wir vorne an: Ich habe dieses Gerät im Rahmen eines Produkttests zur Verfügung gestellt bekommen. Trotzdem fällt meine Rezension aber völlig objektiv aus, wie man auch an meiner Sternenvergabe vielleicht schon sieht (Fingerabdruckleser: 2/5, Kamera-Qualität: 2/5, Helligkeit: 5/5 – Gesamtnote: 4/5 Sternen).

Das Sony XPERIA 10 Mark II wurde mir sehr schnell durch amazon.de geliefert. Es kommt in einer unscheinbaren typischen XPERIA-Serie Box. Für ein Mittelklassegerät ist der Lieferumfang aus Smartphone, Ladekabel und Ladegerät mit etwas Papierkrams sicher okay, genauso die nicht besonders wertige Pappschachtel. Auch für den Preis, den Sony am oberen Ende der Mittelklasse-Skala angesiedelt hat. Und eigentlich ja auch gerechtfertigt, wenn man das Gerät auspackt und den Ersteindruck zusammenfasst: Edel und wertig.

Das Gerät besitzt neben der Vorderseite aus stabilem Gorilla Glass 6 auch eine Glasrückseite aus dem gleichen Material. Ja, richtig gelesen, das in einem „preiswerten“ Mittelklasse-Smartphone. Alle Achtung Sony! Das Gleiche gilt übrigens für die IP68 Zertifizierung, also dem Schutz vor Eindringen von Staub und Wasser auch bei längerem Untertauchen in geringer Wassertiefe. Das ist top, Danke dafür Sony. Geht es auch so weiter? Ja, erstmal schon… was man nach dem ersten Einschalten sieht ist nämlich ein tolles, farbenfrohes, kräftiges und helles OLED-Display. Klar, keine 90 oder gar 120 Herz Bildwiederholrate, aber hey es ist ein Mitteklassetelefon. Und dafür ist dieses verbaute Panel echt top. Es kommt im XPERIA-typischen und etwas ungewohnten 21:9 Format daher. Anfangs war ich vom dadurch komischen Formfaktor etwas verwirrt, heute nehme ich liebend gerne das XPERIA 10 ii in die Hand wenn ich Splitscreen – also zwei Apps gleichzeitig – nutzen möchte, das geht auf meinem Haupttelefon nämlich gar nicht. Auch zu Kinofilme beim Lieblings-Streamingdienst schauen ist das toll, denn diese liegen oftmals eben im Kinofortma 21:9 vor. Ist es also das perfekte Smartphone für Filmfans? Jein, denn nur dann wenn sie einen guten Kopfhörer (Danke Sony für die 3,5mm Klinkenbuchse) oder gute Bluetoothlautsprecher haben. Denn – und hier kommen wir zum ersten Kritikpunkt an diesem Telefon – der eingebaute Mono(!)-Lautsprecher klingt grauenvoll! Viel zu leise, viel zu klirrig und bassarm, viel zu verzerrend bei „hoher“ Lautstärke. Optisch sieht der kleine Lautsprecherschlitz unterhalb des Displays vielleicht toll aus, klingen tut das überhaupt nicht. Bei einem solch „teuren“ Marken-Telefon hätte ich mehr erwartet, vor allem weil Sony sich ja mit gutem Ton eigentlich auskennt.

Der Fingerabdrucksensor sitzt gut erreichbar im Powerbutton direkt unter der Lautstärkewippe auf der rechten Gehäuseseite – Die Rückseite ist durch Gorilla Glass 6 gut geschützt aber ein Fingerabdruckmagnet beim schwarzen Modell

Bleiben wir gleich bei Kritikpunkten: Der Fingerabdrucksensor ist eigentlich gut, da an der Seite auf dem Powerbutton super platziert und reagiert auch schnell. Aber eben nicht immer. Manchmal kann ich das Telefon 10-20 Mal hintereinander problemlos entsperren, manchmal auch nach 10 Versuchen überhaupt nicht bis eine Fehlermeldung erscheint. Ich befürchte hier eher ein Software- als einen Hardwarebug. Ärgerlich ist es allemal, denn dann bleibt nur die nervige Codeeingabe. Eine Gesichtsentsperrung gibt es also Option leider nicht. Sony, das muss besser gehen… bei solchen im Alltag nervenden Dingen bringt auch ein attraktives Design oder edle Glasrückseiten keine Punkte.

Punkten dagegen kann Sony – hat man das Telefon dann mal erfolgreich entsperrt – mit der aufgeräumten Benutzeroberfläche und dem fast puren Android 10. Trotz einem auf dem Papier eher langsamen Mittelklasseprozessor kann ich mich nicht beklagen. Menüs scrollen sich flüssig, Apps starten verhältnismäßig zügig (immer in Relation zum Preis und der Mittelklasse), LTE und WLAN Verbindungen sind ausreichend schnell, es gibt genügend Speicherplatz der löblicherweise per Micro SD Karten erweiterbar ist. Die Alltagsperformance würde ich somit als sehr gut beurteilen für diese Geräteklasse.

Android Auto funktioniert perfekt über die USB-C Schnittstelle des SONY XPERIA 10ii

Schön wäre es auch, wenn sich das bei der markanten Triple-Camera fortsetzen würde. Und das tut es leider nicht. Und gerade bei einem Markenhersteller wie SONY, der auf seiner Webseite zum Handy diese Kamera anpreist und lobt, darf soetwas nicht passieren. SONY ist einer der Kameraexperten im Bereich DSLR, SONY baut für fast alle Mitbewerber seit Jahren hochwertige und tolle Kamerasensoren, SONY kann Software und Benutzeroberflächen (sieht man vor allem bei den Schwestermodellen der aktuellen XPERIA-Reihe), aber alles das zeigt SONY beim XPERIA 10ii nicht. Überhaupt nicht. Die Kamera ist beinahe ein Grund dieses Telefon insgesamt überhaupt nicht zu empfehlen. Und ja, weil sie von SONY kommt würde ich diese Kamera fast schon als „Frechheit“ bezeichnen. Bis die Kamera-App startet vergehen mehrere Sekunden, oftmals ruckelt dann das Vorschaubild – vor allem wenn der Bildstabilisator im Videomodus aktiviert ist. Das Auslösen von Fotos dauert oftmals ewig, da der Autofocus mehrere Gedenksekunden benötigt um dann teilweise am Ende auch trotzdem noch daneben zu liegen. SONY, das geht so überhaupt nicht. Im Videobereich wird es noch schlimmer: Der Bildstabi sorgt (nicht nur beim Umschalten zwischen den drei Brennweiten) für wackelnde Bilder und in den ersten Sekunden Sprüngen in den aufgenommenen Videofiles. Unterschiede zwischen Aufzeichnung auf dem internen Speicher oder einer schnellen Marken MicroSD Karte konnte ich auch nicht feststellen. Im Fotobereich hat man beispielsweise die HDR-Funktion nur im Profi-Modus. Das Umschalten in diverse Modi bzw das Zurückschalten in den normalen Automodus ist irgendwie auch etwas umständlich gelöst, da man erst in ein Untermenü klicken muss. Und die Resultate der 12 MP Fotos und der bis zu 4k Videos? Wenn Autofocus und Bildstabi (ich hab ihn meist sowieso deaktiviert) richtig liegen durchaus gut und sehenswert. Aber man kann sich leider nicht drauf verlassen. Viele Modi sind dann auch eher Spielerei oder wie der Portraitmodus teils einfach völlig künstlich. Der Nachtmodus ist auch kein Garant für tolle Nachtfotos, aber man hat hier auch ein Mittelklassegerät und kein iPhone pro oder Huawei P30 für einen vielfach teureren Preis.

Kann ich dieses Telefon nun nach mehreren Wochen Testzeit als Daily Driver empfehlen? Ja und nein. Ja für alle die, die keinen allzu hohen Wert auf tolle Fotos und Videos legen und die wenig Musik mit ihrem Smartphone hören oder Filme und Serien gucken und über den Lautsprecher des Handys hören wollen. Ja für Menschen, die gerne mal was anderes haben wollen als den Handy-Einheitsbrei oder die gerne Multitasking mit zwei Apps gleichzeitig betreiben wollen, dafür bietet sich der 21:9 Screen und damit der etwas andere Formfaktor eben an. Ja für menschen, die ein leichtes Smartphone mit hochwertiger Verarbeitung aus tollen Materialien haben wollen. Aber: Nein für Leute die gerne mit ihrem Smartphone als Kameraersatz foto- und videografieren möchten, die regelmässig ohne Kopfhörer Filme und Serien gucken wollen und nein für Menschen, die einen zuverlässigen Fingerabdruckscanner unabdingbar finden, weil sie eben keinen PIN-Code zur Entsperrung eingeben möchten.

SONY versorgte das Mittelklassesmartphone in den letzten Testwochen regelmäßig mit Fimware- und Sicherheitspatches

Einige der von mir aufgeführten Kritikpunkte kann SONY vielleicht noch durch Firm- und Softwareupdates beheben, einige vielleicht auch nicht. (Apropos Software: SONY lieferte in den letzten Wochen bereits mehrere Firmwareupdates aus, der Sicherheitspatch-Stand ist derzeit Anfang November übrigens bei 1. September 2020, das ist noch okay).

Ich kann am Ende keine Kaufempfehlung für dieses Modell aussprechen, ich würde persönlich zum (natürlich) teureren aber wohl auch ungleich besseren XPERIA 5ii greifen. Auch wenn ich viel kritisiert habe hoffe ich, dass meine Erfahrungen in dieser Rezension für Sie hilfreich waren, genau wie die Beispielfotos oben.

Mein Einkaufstipp: Bei Amazon.de das SONY XPERIA 10 ii bestellen

Test: TRIFO Max Pet – smarter Staubsauger-Roboter mit kleinen Schwächen

Ein inzwischen tolles Produkt mit anfänglichen Schwächen für jede Tierhalter-Wohnung

TRIFO Max Pet – Der smarte Staubsauger-Roboter für Tierhaushalte

Etwas vorweg: Ich bin Produkttester und versuche gemeinsam mit meiner Frau und unserer Tochter sowie unserem Baby alle Produkte von vornherein kritisch und unvoreingenommen zu bewerten. Wir geben uns dabei immer große Mühe so objektiv wie nur möglich zu sein. Eine Fünf-Sterne-Bewertung muss sich ein Produkt definitiv verdienen, und bekommt diese nicht nur, weil uns das Produkt für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. So ist es auch in diesem Fall beim smarten kabellosen Staubsaugerroboter TRIFO Max Pet. Übrigens wäre diese Bewertung negativer ausgefallen, hätte ich sie in den ersten zwei Wochen nach Lieferung nicht nur angefangen zu schreiben sondern auch direkt hochgeladen. Dazu aber später mehr, fangen wir erst einmal ganz vorne an:

Der TRIFO Max Pet wurde schnell und sicher verpackt von amazon.de geliefert. Öffnet man den Versandkarton, hat man schon das erste Aha-Erlebnis: Es kommt ein sehr hochwertig und stylisch verpacktes Produkt zum Kunden. Ja, dieser Produktkarton könnte auch von einer bekannten Staubsaugermarke stammen. Die Verpackung ist eindeutig der Preisklasse angemessen und lässt ein hochwertiges Produkt erwarten.

Diese hochwertige Produktverpackung könnte auch von einem deutschen Markenhersteller mit ähnlichen Farben stammen

Ehrlich gesagt geht es mit diesem positiven Eindruck dann auch beim Auspacken des Staubsaugers weiter: Die Verpackung ist super aufgeräumt, alles wirkt hochwertig und sieht schön aus. Die verwendeten Kunststoffmaterialien des Saugers sind erstklassig, solide und robust. Ich denke, das kommt auch auf meinen Fotos gut rüber. Und man denkt sich beim Auspacken: Mensch ist der groß. Einerseits vom Durchmesser, andererseits von der Bauhöhe. Wir hatten vorher ein günstiges Einsteigermarkengerät, dieses war um einiges kleiner und leichter, aber auch viel billiger verarbeitet und nicht annähernd so robust und wertig wie der TRIFO. Einziger Nachteil des TRIFO durch seine doch großen Maße: Er passt nicht mehr unter unser Sofa, wie wahrscheinlich unter viele andere Sofas auch nicht.

Erst die App-Steuerung ermöglicht das volle Potential dieses Staubsauger-Roboters – übrigens auch per Alexa Skill zur Sprachsteuerung

Die Ersteinrichtung des TRIFO Max Pet war einfach, dank der guten Anleitung und der nahezu selbsterklärenden TRIFO Home App. Ich habe die App unter iOS sowie Android ausgiebig genutzt und getestet, auf beiden Betriebssystemen gibt es bis auf die ein oder andere vergessene Übersetzung und mal chinesische Schriftzeichen nicht viel zu meckern. Hier verrät der sonst nach „europäischem Markenprodukt“ aussehende Staubsauger dann seine wahre Herkunft, was in diesem Fall aber keinesfalls negativ gemeint ist.

Hat man die erste Koppelung mit der App erfolgreich abgeschlossen, wird automatisch das neuste Firmwareupdate angboten, welches ich damals auch gleich installiert habe. Wichtig: Dabei muss der Staubsauger an seiner (sehr großen) Ladestation angeschlossen sein.

Da unser Haushalt schon seit langer Zeit sehr smart ausgestattet ist, habe ich es mir nicht nehmen lassen auch den TRIFO-Skill bei unserer Echo Alexa zu installieren, damit ich unseren Sauger Max auch per Sprachbefehl steuern kann. Eine tolle Sache, und defintiv nicht nur eine Spielerei sondern sehr bequem.

Nach getaner Arbeit fährt unser „Max“ wieder zurück in seine Ladetation

Seine richtige Funktionsvielfalt – abgesehen vom Saugen natürlich – spielt der TRIFO Max Pet aber natürlich in Verbindung mit der App aus. Man sieht eine Live-Karte des Saugfortschritts, detailierte Informationen zu den gereinigten Quadratmetern, der Zeit und natürlich wichtige Basisinfos wie Akkustand, Lebensdauer der Bürste, etc. Aber das ist noch nicht wirklich das Highlight, das ist nämlich die eingebaute Kamera.

Diese Kamera dient Max nicht nur zur Orientierung im Raum, sondern ist auch als Überwachungskamera einsetzbar. Wenn auch der Winkel etwas gewöhnungsbedürftig ist, Dank der Bewegungsmeldung kann man so auch mal das gesamte Wohnzimmer in Urlaubszeiten überwachen lassen. Klar, irgendwo eine Spielerei, genau wie die Möglichkeit sich während des Saugens per Livevideo auch von außerhalb auf den Max schalten zu können und dann live zuschauen zu können. Unsere Kinder finden es auf jeden Fall immer spaßig und lustig. Nach zweimal ausprobieren nutze ich diese Funktion aber nicht mehr, genau wie die Möglichkeit via App über Max in den Raum zu sprechen. Nice to have, aber eben irgendwo eine Spielerei. Vor allem weil Kameraqualität und Tonqualität nicht so berauschend sind.

Der TRIFO Max Pet sendet ein Livebild in die App – übrigens auch mit Raumüberwachungsfunktion als Diebstahlwarner nutzbar

Saugen ist die eine Disziplin, die Kür für beutellose Staubsauger ist dann aber auch immer die Reingung. Und diese ist beim TRIFO Max einfach und problemlos. Staubauffangbehälter raus, in der Mülltonne ausleeren und ab und an die Filter gründlich reinigen, wie in der Anleitung beschrieben. Fertig. Klar muss man auch mal verdrehte Haare an den Bürsten entfernen, aber das ist bei jedem Sauger ja der Fall.

Wir haben in unserem Test die „Pet“-Version ausgiebig getestet, da wir ein Katzenhaushalt sind. Unsere British Longhair Katze verliert das ganze Jahr über eine Menge Fell, und Max hat damit keinerlei Probleme. Es wird immer alles aufgesaugt. Man muss dazu aber auch sagen, dass man fürs perfekte Tierhaarentfernen Max auch umbauen muss. Raus mit der normalen Bürste, rein mit der Tierhaardüse. Somit saugen wir im Alltag immer nur normal mit der rotierenden Bürste, setzen aber 1-2 mal pro Woche dann die Tierhaareinheit ein und lassen Max gründlich damit saugen.

Habe ich auch Kritikpunkte gefunden – neben der schon angesprochenen Bauhöhe? Ja, da wäre zum Beispiel die etwas blecherne und teils nervige – aber zum Glück in der Lautstärke justierbare – Sprachstimme von Max, der im Gegensatz zur App leider nur englisch oder chinesisch beherrscht. Diese ist mitunter und je nach Einstellung sogar lauter als der Sauger im Arbeitseinsatz. Es gibt aber auch noch einen Flüstermodus, nur in diesem spricht Max dann überhaupt nicht mehr. Ein Zwischending wäre toll. Was aber so richtig nervig war, war ein gravierender Fehler in der Firmware. Hat man den Sauger bei starker Verschmutzung auf höchster Stufe betreiben wollen, brach er nach wenigen Sekunden die Arbeit mit diversen Fehlermeldungen ab. Immer und immer wieder reproduzierbar. Zum Glück wurde dieser Bug in einem der später erfolgten Firmwareupdates behoben, so dass dieser meine Wertung nicht weiter beeinflusst und ich froh bin, diese Rezension erst nach vielen Wochen online gestellt zu haben. Wie sagt man so schön: Gut Ding will Weile haben. 

Hier und da gab es reproduzierbare Fehlfunktionen wie bei der Nutzung auf höchster Gebläsestufe – inzwischen mit einem Firmwareupdate gefixt

Ein großer Fehler wurde bisher aber leider nicht behoben: Der TRIFO Max Pet ist schon zweimal unsere Treppe aus dem 1. OG runtergefallen, und das obwohl er Treppen ja als Hindernisse erkennen soll. Nach vielen Versuchen habe ich das Problem inzwischen auch erkannt: Fährt Max eine Linkskurve auf die Treppe zu, erkennt er die Treppe nicht. Fährt er in einer Rechtskurve auf die gleiche Treppe zu, erkennt er sie und dreht um. Beides mal tastet er sich vorher an einem Stück Mauer entlang. Ich hoffe, dass dieser Bug irgendwann behoben wird, ziehe deshalb auch keinen Stern in meiner Bewertung ab. Leider gibt es innerhalb der App keinerlei Kontaktmöglichkeiten mit dem Hersteller, um solche Fehler melden zu können. 

Die Reinigung geht einfach von statten: Staubfangbehälter raus und ausleeren

Weitere Fehler und Fehlfunktionen konnte ich nicht feststellen. In Anbetracht der sehr hochwertigen Verarbeitung, der tollen verwendeten Materialien, des sehr ausdauernden Akkus, der Tierhaarfunktion durch austauschbare Bürsteneinheit und der tollen smarten Funktionen bleibt mir nur eines: 5 Sterne ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ für den TRIFO Max Pet und eine klare Kaufempfehlung. 

Ich hoffe diese Rezension ist für sie das, was für uns der TRIFO Max Pet seit vielen Wochen ist: Nützlich!

Kauftipp: Den TRIFO PET MAX bei amazon.de bestellen

Neuer Test: Huawei FreeBuds Pro

smiley Ich freue mich, vor einer Stunde sind meine Freebuds Pro eingetroffen. Ich musste sie natürlich noch schnell vor dem Mittagessen auspacken und mit meinem P30 pro koppeln. Das war spielend einfach. Der Klang nach dem ersten Hören war perfekt, ja sogar grandios. Viel besser als bei meinen bisherigen Ohrhörern von „House of Marley“. Leider hatte ich anfangs Probleme die Klick- und Wischgesten für Play/Pause, Lautstärke, Titel-Skipping und vor allem Noicecancelling auszuführen. Aber wer lesen kann ist klar im Vorteil: Nicht mit einem Finger aufs Gehäuse tippen (so war ich es von den House of Marley-Ohrhörern gewohnt), sondern mit beiden Fingern drücken bzw gedrückt halten. Schon klappt es wink

Der Lieferumfang der neuen Huawei FreeBuds Pro – hier im schicken Weiß

Ich habe aber auch schon etwas Negatives gefunden: Die in der Anleitung erwähnte Huawei AI App ist noch veraltet. Sie findet weder die Freebuds Pro, noch kann man sie manuell hinzufügen, da es sie in der Auswahl der vielen Bluetooth-Kopfhörer schlicht und einfach noch nicht gibt. Immerhin erkennt das Handy sie schon mal und man kann immerhin den Ladestatus sehen. Nur weitere Einstellungen sind somit leider noch nicht möglich. Das hätte Huawei nicht passieren dürfen finde ich…

Nach der ersten Bluetooth-Verbindung ist vor dem ersten Firmwareupdate – auch bei den Huawei FreeBuds Pro

BTW: Drahtloses laden auf meinen Ladegeräten funktioniert einwandfrei, so dass sie jetzt erstmal voll aufgeladen werden und das Ladekabel wieder in der Verpackung verschwinden darf…

Neuer Test: Sony Xperia 10ii – Mittelklasse aus Japan

Mein letztes Sony Gerät war noch von Sony-Ericsson in den frühen 2000ern. Nun 2020 Dank einer Produktteststellung ein X10ii. Ich war skeptisch. Und was soll ich sagen: Für den Preis ein top Handy.

Schmal aber lang durchs 21:9 Display

Klar bleibt mein iPhone 11 pro mein Daily Driver. Aber ich nutze das X10ii auch gerne Mal. Und ja, hier und da hat es Bugs bzw Mängel, aber Preis Leistung stimmt. Frage mich aber eines: Warum ist die Kamera so laaaahm und oftmals schlecht und unscharf?

Hey, das Ding ist von Sony, dem Kameratechnikexperten. Das will mir wirklich nicht in den Kopf.

Android Auto mit dem Xperia 10ii

Ich werden in den kommenden Tagen ausführlich Testen und dann hier berichten. Und mich weiter über die nervigen Fingerabdrücke auf der Rückseite aufregen…

Oral-B iO8: Teuer, aber smart & gut: Endlich der akustische Wandel vom lauten LKW zum leisen Sportwagen

Etwas vorweg: Ich bin Produkttester und versuche gemeinsam mit meiner Frau und unserer Tochter und unserem Baby alle Produkte von vornherein kritisch und unvoreingenommen zu bewerten. Wir geben uns dabei immer große Mühe so objektiv wie nur möglich zu sein. Eine Fünf-Sterne-Bewertung muss sich ein Produkt definitiv verdienen, und bekommt diese nicht nur, weil uns das Produkt für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank an Amazon und den Hersteller aber dafür, dass wir diese elektrische Zahnbürste ausgiebig testen durften. Hier unser Bericht darüber:

Die Oral-B iO 8 wurde schnell geliefert. Sie kommt in einer sehr ansprechenden und attraktiven Produktverpackung. Es ist meine erste Oral-B Zahnbürste nach vielen Jahren. Seit vielen Jahren nutzte ich nämlich auf Rat meines Zahnarztes nur Schallzahnbürsten eines Mitbewerbers. Ja, die Putzleistung dank Schalltechnologie war dort immer hervorragend und die Zahnbürste um ein so vieles leiser als meine letzte Oral-B-Zahnbürste. Aber nun hat sich einiges bei Oral-B geändert, diese neue iO Serie hat eine komplett neue Antriebstechnik bekommen. Und das Beste dabei: Sie ist jetzt echt leise! Fast so leise und angenehm wie meine bisher benutzte Konkurrenzbürste. Somit fiel mir der Umstieg sehr einfach. Übrigens: Um eine wirklich gute Rezension anfertigen zu können, habe ich die Bürste jetzt ziemlich genau 10 Wochen benutzt. Und benutze sie inzwischen nur noch ausschließlich.

Oral-B iO 8: Der Lieferumfang

Ich bin also nach vielen, vielen Jahren von der Schallzahnbürste zur neuen iO 8 umgestiegen. Warum? Weil hier ein tolles Komplettpaket kommt. Endlich ist sie Dank des neuen Magnetantriebs leise und angenehm zu nutzen, das Putzergebnis ist dabei auch besser geworden. Die vom neuen Motor erzeugten Mikrovibrationen reinigen gründlich und schützen das Zahnfleisch. Bei der Umstellung auf die neue Oral-B hatte ich übrigens keine Probleme mit Zahnfleischbluten.

Die Zahnbürste sieht stylisch aus, was nicht nur an der schicken Farbe liegt, sondern vor allem am verbauten Farbdisplay. Das macht die iO-8 – in Verbindung mit der App – zu einem richtig smarten Produkt. Die sechs Putzprogramme sind direkt über die Zahnbürste mit Hilfe der Displayanzeigen auswähl- und startbar. Die volle Funktionalität ergibt sich aber nur mit der Oral-B App.

Erst die App-Anbindung macht die iO8 so richtig smart

Die App ist kostenlos im Appstore und Playstore runterzuladen, das benötigte Nutzerprofil ist kostenfrei und es werden auch nicht unnötig Daten abgefragt oder während der Nutzung erfragt. Auch die Verbindung der Zahnbürste via Bluetooth mit dem Smartphone und App ist problemlos und schnell eingerichtet. Während des Putzvorgangs zeigt die Zahnbürstenapp auf einem stilisierten Gebiss die bereits geputzten Bereiche und die Druckintensität an.

Eine Druckanzeige ist nichts neues, bei der Oral-B iO8 aber ist die Anzeige verbessert worden: Sie zeigt nämlich nicht nur zu hohen Druck (roter LED Ring) an, sondern auch den richtigen (grüner LED Ring) aber auch nicht ganz optimalen (blauer LED Ring) an. Das ist toll, und das hatte ich bisher bei noch keiner Zahnbürste. Übrigens werden diese Zustände auch in der App live angezeigt. Diese Funktion ist also standalone oder smart mit der App nutzbar. So muss es sein!

Die App kann aber noch mehr: Sie trackt Putzzeit, Druck und Effektivität und erinnert an einen rechtzeitigen Bürstenkopfaustausch. Leider aber nur, wenn die Zahnbürste während des Putzens mit dem Handy verbunden ist. Leider gibt es keinen Speicher innerhalb der Bürste zur späteren Übertragung der Putzdaten. So muss das Handy eben immer verbunden werden. Dann hat man aber eine umfangreiche Sammlung und Auswertung der Putzdaten inklusive Animierung durch beispielsweise erreichbare Medaillen-Auszeichnungen. Innerhalb meines ausführlichen Testzeitraumes gab es übrigens mehrere Updates der App, sie wird also immer weiter gepflegt und verbessert. Ein Firmwareupdate hatte ich seit der Ersteinrichtung noch nicht. Ich habe die App und Konnektivität sowohl mit einem Apple iPhone 11 Pro und einem Android Smartphone genutzt. Auf beiden Betriebssystemen läuft die App sehr stabil und schnell.

Garantiert nicht nur Spielerei: Die Andruckkontrolle und andere smarte Hinweise der Bürste in der App

Kommen wir nochmal zurück zur Hardware: Die Zahnbürste ist insgesamt etwas dicker, größer und schwerer als die herkömmlichen Modelle. Dafür ist sie aber auch viel hochwertiger und schöner anzusehen. Die Ladestation beispielsweise ist komplett neu designt und nur noch ein kleiner magnetischer Puck, auf die die Zahnbürste ausgesetzt wird und magnetisch gehalten wird. Das sieht besser aus als die alten Ladestationen, auch lässt sie sich einfacher reinigen. Leider steht die Zahnbürste aber auch nicht mehr so sicher wie vorher, das sollte man bedenken. Der Bürstenkopf ist durch die neue Magnet-Technologie auch größer (und leider auch viel, viel teurer) geworden.

Mit im Lieferumfang befindet sich übrigens neben Bürste, Ladestation und Bürstenkopf auch noch ein Reiseetui für das Handstück und zwei Bürsten sowie eine Bürstenaufbewahrungsbox und eine ausführliche Bedienungsanleitung.

Ein Smiley gratuliert nach ausreichender Putzzeit zur Putzleistung

Alles in allem macht diese neue Zahnbürstengeneration einen sehr hochwertigen, soliden und einfach modernen, stylischen und smarten Eindruck. Ja, der Preis ist hoch, vor allem auch für die Anschaffung neuer Bürstenköpfe. Und ja, auch hier und da gibt es ein paar Dinge die besser sein könnten (instabile Ladestation, App muss immer verbunden sein da es keinen Speicher gibt, sehr hoher Anschaffungspreis), aber nichts rechtfertigt aus meiner Sicht einen Sternabzug. Und das Wichtigste aus meiner Sicht ist die stark verringerte Lautstärke dieser neuen Magnetmotor-Generation: Quasi akustisch vom lauten LKW zum leisen Sportwagen. Somit eine klare Kaufempfehlung und volle 5 Sterne nach meinem ausgiebigen Test.

Mir macht das Zähneputzen Dank der smarten Funktionen jetzt noch viel mehr Spaß, und ich hoffe meine Erfahrungen und dieser Bericht waren für Sie nützlich.

Die Oral-B iO8 gibt es bei amazon.de günstig zu kaufen

Getestet und für gut befunden: RCsmall Parabolspiegel für DJI Mavic Fernbedienungen

So eine viel stabilere Verbindung hätte ich echt nicht erwartet – Aber Konzentration bei der Nutzung erforderlich

Ich fliege seit vielen Jahren privat und teils beruflich verschiedenste Modellflugzeuge und Drohnen, bisher hatte ich nie wirklich Probleme mit der Reichweite und Verbindung, vor allem wenn man sich im gesetzlichen Rahmen bewegt und bewegen möchte. Selbst bei meiner DJI Mavic Mini kam ich noch nie an einen Punkt, an dem die Verbindung abgerissen ist. Da die Übertragung aber auf WiFi-Technik basiert, ist klar dass es immer mal Einbrüche und Schwankungen am Videosignal gibt. Und genau deshalb war ich neugierig auf dieses Produkt. Also habe ich den RCmall Signalverstärker bei Amazon.de bestellt. Und ganz ehrlich: Ich habe es nicht bereut. Im Gegenteil war ich sogar ein wenig überrascht.

Erst einmal kam das Paket mit dem RCmall Parabol-Signalverstärker recht schnell bei uns an. Im Paket komt ein kleines schwarzes Schächtelchen zum Kunden, viel kleiner als ich es erwartet hätte. Darin befindet sich die Aufsteckantennenerweiterung, sonst nichts. Leider ist kein Beutelchen dabei, in dem man den für den Transport zusammengeklappten Spiegel sicher transportieren könnte. Andererseits passt die zusammengefaltete Antennenerweiterung sicher dank der geringen Maße in fast jeden Copterkoffer oder -Tasche.

Im schwarzen Kunststoffgehäuse ist bronzefarbenes Metall eingesetzt, welches die WiFi-Strahlen der Mavic-Fernbedienung bündeln soll und diese dann gebündelt wieder Richtung Drohne lenken soll. Und genau hier sind wir schon bei der einzigen Funktion dieses Plastikteils, und auch einer die falsch angwendet genau das Gegenteil erreichen kann!

Normalerweise strahlt die Mavic-Fernbedienung durch die Stabantenne das Funksignal an den Flachen seiten in alle Richtungen ab. Setzt man jetzt diesen Parabolspiegel auf, sendet sie zwar verstärkt die Signale gebündelt, aber eben nur noch in eine Richtung. Deshalb muss bei Nutzung dieses Spiegels die Ausrichtung der Antennen wirklich immer in Richtung Drohne sein, man muss sich also immer mitbewegen und kann nicht über Kopf in den Rücken des Steuerers fliegen, denn dort käme es sofort durch Funkschatten zu einem Signalabbruch, da die Fernbedienung ja nur noch in eine Richtung und nicht mehr rund abstrahlt.

Wenn man diese Besonderheit bedenkt und sich konzentriert, hat man definitiv ein besseres und stabileres (und wahrscheinlich auch viel weiter reichendes) WLAN-Signal zur Steuerung bzw Bildübertragung von der Drohne. Darüber war ich echt erstaunt, aber eigentlich ist es physikalisch ja auch logisch. 

Der Parabolspiegel passt auf alle DJI Fernbedienungen der verschiedenen Mavic Modelle. Er ist aus solidem Material und sauber verarbeitet. Kann ich das Produkt empfehlen? Jain… denn: Ja es funktioniert toll und verstärkt das Signal, aber nein garantiert nichts für Anfänger, da noch mehr auf richtige Ausrichtung der Antennen geachtet werden muss. Und nein, weil es sicher den ein oder anderen dazu verleiten wird bei stärkerem Signal auch weiter weg zu fliegen, und dabei ggf. die geltenden Gesetze des Fliegens in Sichtweite usw. zu verletzten. 

Bedacht und mit Verstand angewandt ist das aber ein tolles Produkt, welches ich empfehlen kann. Von mir bekommt es 4 Sterne. Volle fünf wären es übrigens geworden, wäre da nicht so eine nervige Schutzfolie mit Hinweisaufkleber auf dem Metallmaterial gewesen, die sich nur nach mühevollen Versuchen und mit Fingernägeln abziehen lies. Vielleicht sollte man sie im Werk schon entfernen, bevor der Spiegel zusammengefaltet und verpackt wird. Wir Kunden würden uns sicher drüber freuen.

Den RCmall Parabolischer Signalverstärker für DJI Mavic Pro / Mavic Mini / Mavic 2 / Mavic Luft- / Funkenregler Faltbarer Signal Extender Sender Antennen Range Extender hier bei Amazon.de bestellen

Die ersten iPhone 12 Hüllen kommen: Test der Abitku iPhone 12 Pro Hülle

Das iPhone 12 lässt in diesem Herbst ja Dank Covid-19-Umständen etwas länger auf sich warten. Bisher hat Apple ja nur das neue iPad (Air) sowie die Apple Watch 6 und Apple Watch SE vorgestellt. Das iPhone 12 soll aber schon bald folgen. Wir dürfen also gespannt sein. Wobei, so richtig auch nicht mehr… trudeln doch die ersten Hüllen ein die auf den neuen Formfaktor schließen lassen.

Die Abitku iPhone 12 Pro Hülle habe ich bei Amazon.de bestellt, wo sie sehr schnell geliefert wurde. Sie kommt in einer ansprechenden Produktverpackung, auf deren Rückseite eine Montageanleitung aufgedruckt ist.

Die Hülle selbst ist sehr farbenfroh. Die hier bestellte Farbe nennt sich Koralle, sie geht meiner Meinung nach in Richtung Pink.

Die Hülle selbst ist sehr hochwertig, tadellos verarbeitet und auf der Innenseite ist das TPU-Kunststoffmaterial mit einer Handy-schonenden Samtoberfläche versehen. Die Knöpfe an den Seiten sind ebenfalls hochwertig gearbeitet, die Kameraaussparung sieht auch wertig aus.

Die gesamte Hülle wirkt hochwertig, solide und robust. Da das iPhone 12 noch nicht auf dem Markt ist, konnte ich es natürlich noch nicht mit einem Smartphone testen. Augenscheinlich handelt es sich hier aber um eine tolle Hülle, dei 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung verdient hat. Sobald ich mein iPhone 12 Pro in den Händen halte, liefere ich entprechende Fotos und Inhalte nach.

Ravensburger „Krasserfall“ – Perfekter Spielspaß für ein schnelles Spiel mit der ganzen Familie

Das Ravensburger Spiel „Krasserfall“ kommt in einer typischen quadratischen und vor allem hochwertigen Spielebox. Es ist ein Spiel für jung und alt gleichermaßen. Und durch das Spielsystem mit Wasserrutschen ist es etwas ganz neues und noch nie dagewesenes. Ich mag solche Spiele, bei denen Brettspiele mit ein bisschen Action vermischt werden. Dazu aber später mehr.

Erst einmal zum Packungsinhalt: Neben herkömmlichen Spielfiguren und Würfel aus Holz befinden sich noch kleine Fische aus Kunststoff sowie ein Felsbrocken aus Kunststoff und ein Rettungsring aus Pappe und ein Fangnetz in der Schachtel. Dazu Boote aufgedruckt auf langen durchsichtigen Kunststoffstreifen. Das Spielfeld besteht aus mehreren quadratischen Einzelteilen, die zusammengesteckt werden müssen. Klingt bis hierhin etwas verwirrend, ist aber einfach erklärt.

Das Spielbrett wird zusammengebaut aus den einzelnen Teilen, die Übergänge mit Plastikhaltern gesichert und das Netz am Ende des Spielbrettes eingehängt. Dabei muss das Eck über die Tischkante ragen. Nun werden die vier Boote mit ihren Bahnen in den Spielplan eingesetzt und auf die Startposition geschoben. 

Nun verteilen alle Spieler abwechselnd ihre Spielfiguren in den Booten, Achtung hier gibt es auch einige Regeln zu beachten. Diese werden aber in der mitgelieferten Spieanleitung perfekt erklärt. Insgesamt ist die Anleitung sehr gut und verständlich geschrieben. 

Nach dem Würfeln ist jeder Spieler mit seinem Zug dran. Dabei sind unter Umständen die gewürfelten Dinge zu erledigen, immer auf die Gefahr hin, dass ein Boot den Krasserfall-Wasserfall hinunterrauscht und die Spielsteine verloren sind. Das Spielprinzip wird in meinem dieser Rezension anhängenden Video deutlich. Viel Spaß beim Angucken.

Eigentlich ein relativ simples Spielprinzip. was aber für Spannung, Spaß und Unterhaltung sorgt. 

Wir spielen dieses tolle Spiel von Ravensburger gerne mal mit unserer sechsjährigen Tochter einfach zwischendurch. Zwischen wenigen Minuten bis maximal 20-25 Minuten dauern die Partien so in der Regel.

Alle Bestandteile des Spiels sind hochwertig und liebevoll desingt. Deshalb ganz klar: Volle 5 Sterne! Und eine klare Kaufempfehlung für die bald kommende Herbstsaison.

Mein Tipp:

Krasserfall von Ravensburger bei amazon.de kaufen