Hervorgehoben

Bester Reisecopter derzeit: Parrot Anafi4K

Pro: Stetige Produktverbesserung durch Updates, Leicht, Lange Akkulaufzeit, Viele Ersatzteile für Selbstreparatur erhältlich

Contra: Keine Hindernisserkennung

Zur Steuerung der Anafi wird im Controller ein Smartphone oder Tablet benötigt

ich fliege seit knapp einem Jahr zwei Modelle der Parrot Anafi. Es sind die ersten Copter, die absolut fehlerfrei funktionieren! Vorher bin ich diverse Modelle von DJI und Yuneec geflogen, alle haben mindestens einmal den Service wegen Soft- oder Hardwareproblemen gesehen.

Im Parrot Anafi Extended Kit kommt der Copter mit weiteren Akkus und einer sehr praktischen kompakten Tragetasche

Das Beste bei der Anafi von Parrot ist aber: Es ist mein erster Copter, der ständig besser wird. Damit meine ich nicht nur obligatorische und zu erwartende Fehlerverbesserungen, sondern regelmässig neue Funktionen!

Mein erster Flug mit der Anafi im Herbst 2018

Gerade heute kam ein Update der Parrot FreeFligt 6 App und der Firmware mit einem nagelneuen FPV-Modus, einem Arcade-Modus und Verbesserungen der Film- und Cinematic Modi. Das kenne ich so bisher von keinem Hersteller. Alleine dafür hat Parrot 5 Sterne verdient.

Von Hardwareseite wird die Anafi ja gerne mal verspottet, da sie sehr filigran wirkt und leicht ist. Und weil sie keine Sensoren für Hindernisserkennung hat. Aber gerade diese Leichtigkeit ist es ja, die für die lange Flugzeit mit einer Akkuladung sorgt, die diesen Copter so transportabel macht. Und die erreicht man eben, wenn man unnötiges wie Sensoren weglässt.

Foto aufgenommen mit der Parrot Anafi – ohne Bearbeitung

Das Beste bei diesem Copter ist und bleibt aber der Gimbal und die verbaute (allererste!) verlustfreie Zoom-Kamera (bei einem Copter, noch lange vor der DJI Mavic 2!).

Die grandiose verlustfreie Zoomleistung der Parrot Anafi 4K-Kamera

Diese lässt sich um 180 Grad neigen, als einmal wie bei allen Coptern um 90 Grad nach unten blicken, aber eben auch 90 Grad nach oben. Das kann kein anderer Quad- oder Hexacopter im Consumer und Prosumerbereich! Man kann daher mit der Anafi zb 360 Grad Kugelpanoramen aufnehmen, übrigens auch eine Funktion die später durch ein Softwareupdate hinzukam.

Kompakt und trotzdem robust und stabil um Flug: Die Parrot Anafi 4k

Ich bin gespannt, was Parrot noch alles so anbieten wird. Es ist eben der erste Copter, der stetig besser wird! Ich habe den Kauf bisher keinesfalls bereut und vergebe deshalb 5 von 5 Sternen.

Die PARROT ANAFI 4k ganz einfach hier bei Amazon.de kaufen

Die Anafi ist so robust, dass ich sie auch bei Flugaufträgen gerne einsetze, vor allem wenn wie bei dieser Baustellendoku beengte Platzverhältnisse herrschen. Leider gab es hier dennoch einen Zusammenstoß mit dem Baukran, den die Anafi problemlos überlebte und trotz eingeklapptem Landebein problemlos zu Landen war. Deshalb 5 Sterne für diesen Copter!

OUKITEL WP12 Pro Outdoor-Smartphone: Robuste Schale mit solidem Kern – Preis und Leistung sind hier top

Das OUKITEL WP12 Pro ist nicht das erste Smartphone, welches ich ausgiebig testen durfte. Und es ist schon mein zweites Outdoor-Smartphone. Somit kann ich ganz gut vergleichen, vor allem immer auch im Hinblick auf Preis-Leistung.

Das WP12 Pro wurde mir schnell und sicher verpackt geliefert. Die Produktverpackung ist nichts besonderes und versprüht schon ein wenig China-Charme, was aber nicht negativ gemeint ist.

In der Schachtel liegt unter einem Schaumstoffpolster das robuste Smartphone selbst, ein USB-Ladegerät mit Ladekabel, ein Sim-Eject-Tool und ein bisschen Papier.

Viele Features für einen fairen Preis: Das robuste OUKITEL WP12 Pro macht eine ganz gute Figur

Nimmt man das Telefon aus der Produktverpackung stellt man sofort fest: Ja, das Ding ist ganz schön groß fürs „kleine“ Display, aber macht einen sehr robusten und soliden Eindruck.

Es kommt mit relativ aktuellem Android 11 daher, installiert nach der Ersteinrichtung auch gleich ein Update. Wer jetzt aber vom neuesten Security-Patch träumt, wird gleich mal ein wenig enttäuscht. Denn im September 2021 nur den Stand von April 2021 zu haben ist alles andere als gut. Hier merkt man schon das erste mal, dass es sich eben um ein Noname-Produkt handelt.

Ein robuster Rand und Gorilla-Glas machen dieses Smartphone von Oukitel Wp12 Pro zu einem unverwüstlichen Begleiter

Das merkt man auch hier und da bei der Benutzung, denn die verbaute Hardware ist alles andere als Pro, wie es der Produktname vielleicht vermuten lässt. Aber man muss hier auch immer Preis-Leistung im Kopf haben, und vor allem auch das Einsatzgebiet. Es gibt nämlich da draußen auf dem Markt kein Highend-ausgestattetes Smartphone welches gleichzeitig so solide und robust gebaut ist. Dieses Gerät soll nicht das potente Highend-Foto-Gaming-Video-Smartphone ersetzen, sondern einen robusten Alltagsbegleiter für Telefonie, SMS, Messanging und den ein oder anderen Schnappschuss darstellen. Und das alles in rauen Umgebungen wie Baustellen, beim Outdoor-Sport, im Wald oder gerne auch mal im Urlaub am Strand. Also eher das zweit- oder Dritthandy oder das erste Smartphone für die Kids. Und genau das meistert es trotz der verbauten Unerklasse-Hardware zweifelsohne gut. Egal ob aktuelle Messenger-Apps, surfen, Mailen oder gar mobiles Zahlen dank vorhandenem NFC, all das funktioniert solide und zuverlässig. Hier und da mal mit kleinen Rucklern und Gedenksekunden beim Appstart. Aber verglichen beispielsweise mit einem Nokia 5.4 Einsteigerhandy aus unserem Haushalt, für das man mindestens 30 Euro mehr zahlt aktuell (Stand September 21), läuft es stabiler mit weniger Appabstürzen und auch besserer Performance. Klar darf ich es nicht mit meinem Daily Driver Motorola G100 vergleichen oder gar einem iPhone 11 Pro, welches ich auch besitze. Aber in dieser Liga will und muss das OUKITEL WP12 Pro auch gar nicht mitspielen.

Leider alles andere als zeitgemäß, auch für diesen Preis: Ein Micro USB-Anschluss statt USB-C

Denn es hat ganz andere Stärken: Robuster Rahmen der auch mal einen Sturz wegsteckt und nicht sofort verkratzt, Wasser- und Staubschutz und ein griffiges Design ganz ohne zusätzliche Hüllen. Sogar eine Displayschutzfolie ist ab Werk auf dem mit Gorilla-Glas (Versionsnummer gibt der Hersteller leider nicht an) aufgebracht, wenn sie auch leider leichte Blasen hat.

Das nahezu unveränderte Android 11 läuft stabil, auch im Gestenmodus, und das trotz nur 4GB RAM. Da kein Fingerabdruckleser verbaut ist, kann man es via PIN und Geste entsperren, wie bei jedem Android-Smartphone seit vielen Jahren. Was aber auch geht, und das erstaunlich zuverlässig, ist die Entsperrung mit der Gesichterkennung über die Frontkamera. Für diese Preisklasse super.

Hält einiges aus: Das Oukitel WP12 Pro ist neben IP68 und IP69K (geschützt auch vor heißem Wasser mit hohem Druck) auch nach dem MIL-STD-810G zertifiziert und sollte somit einiges abkönnen…

Die Akkulaufzeit des 4000 mAh Akkus ist super, über zwei bis zweieinhalb Tage kommt man bei normaler Nutzung gut und gerne. Er lässt sich auch relativ flott wieder aufladen. Der verbaute Speicherplatz von 64 GB (bei meinem Modell sind davon 56 GB nutzbar) ist vielleicht etwas knapp, wenn man viele Apps verwenden möchte oder auch mal Foto- und Videografieren möchte. Wem der Speicher zu gering ist, kann auch eine Micro SD Karte einsetzen, muss dann aber leider auf die Dual-SIM-Funktion verzichten. Aber auch das ist ja leider heutzutage oftmals auch bei teuren Geräten leider so. Hier möchte ich nochmal das oben erwähnte Nokia 5.4 im Vergleich loben, denn dort kann man den Speicher erweitern und trotzdem zwei SIM Karten einsetzen. Das wäre bei einem Outdoorhandy vielliecht auch schön gewesen, wenn man es beispielsweise im Urlaub einsetzt und eine lokale Karte des Urlaubslandes als zweite SIM verwenden möchte.

Was aus meiner Sicht im Jahr 2021 aber überhaupt nicht mehr zeitgemäß ist, ist ein Anschluss im Micro USB-Format statt USB-C. Nein, auch bei einem billigen Chinahandy erwarte ich diesen seit Jahren aktuellen Anschluss kurz vor 2022 schon! Leider konnte ich so mangels passendem Kabel zum Beispiel Android Auto nicht in meinem Auto testen. Android Auto und Navigation mit Google Maps oder Waze lief dagegen mit dem WP12 Pro sehr zuverlässig, auch wenn teurere Smartphones hier vielleicht noch schneller ein genaues GPS-Signal haben. Aber auch hier wieder: Preis-Leistung sind top.

Der 5,5 Zoll HD+ Bildschirm ist solide und auch aus seitlicheren Winkeln noch gut ablesbar. Ja, er ist kein Helligkeitsmonster, was man bei einem Outdoor-Handy vielleicht erwarten können sollte. Aber im Alltag konnte ich ihn drinnen und draußen oder auch im Auto problemlos ablesen.

Ab Werk kommt das WP12 Pro mit einer Schutzglasfolie, leider ist diese nicht blasenfrei verklebt

Eigentlich fehlt einem bei diesem Smartphone nichts, man kann alle Standardaufgaben sinnvoll erledigen. Und ja, für Schnappschüsse reicht sogar die verbaute 13 MP Kamera, auch wenn die Fotos eher flach und flau sind statt knackscharf und bunt. Und was die zweite Linse für eine wirkliche Aufgabe hat, erschließt sich mir nicht. Auch sehe ich zwischen Fotos im normalen und im HDR Modus keine wirklichen Unterschiede. Ich habe mal zwei Vergleichsfotos angehängt.

Man bekommt mit dem OUKITEL WP12 Pro ein solides und robustes Telefon, welches laut Hersteller die Standards IP68 / IP69K sowie den militärischen Schutzstandard MIL-STD-810G erfüllen soll. Klar kann ich das nicht zu 100% testen und prüfen, aber Untertauchen in Wasser hat es in meinem Fall schadlos überstanden, wohl auch dank der mit gummieten Abdeckungen versehenen Anschlüsse fürs Micro-USB-Kabel und dem versenkten (und nur mit dem mitgelieferten Tool öffnebaren!) SIM-Kartenslot.

Ich bin für den Preis positiv überrascht, hatte vor einigen Monaten mal ein Gigaset Outdroor-Handy im Test, und im Vergleich dazu performte das WP12 Pro defintiv besser. Gerne könnte mehr Speicher und mehr RAM verbaut sein, und auch ein besserer Prozessor. Aber wenn wir ehrlich sind, reicht auch dieses Telefon im robusten Alltag und läuft dabei nicht gefahr schnell durch Wasser, Staub oder Stürze kaputt zu gehen.

Wer genau so ein robustes Telefon sucht welches unter Android 11 einigermaßen aktuell läuft, der macht hier nicht viel falsch. Es wird sich natürlich noch zeigen müssen, wie der Hersteller dieses WP12 Pro in den kommenden Monaten und Jahren supportet und ob es endlich mal Security-Patches neueren Datums und diese dann auch regelmäßig gibt. Sollten diese nicht kommen, werde ich diese Rezension noch einmal anpassen und dann noch einen oder zwei Sterne abziehen müssen. Stand heute kann ich aber guten Gewissens vier Sterne vergeben und auch eine Kaufempfehlung aussprechen. Preis-Leistung stimmen hier einfach.

Mein Kauftipp:
OUKITEL WP12 Pro Outdoor Android 11 Smartphone bei amazon.de kaufen

UGREEN Hitune X5: Chic, angenehm im Ohr, viel Leistung fürs Geld – Klang leider nicht ausgewogen sondern basslastig

Ich durfte jetzt rund einen Monat die UGREEN Hitune X5 Wireless Airbuds testen. Sie waren in dieser Zeit mein Daily Driver und dafür blieben meine Apple Airpods Pro zuhause. Ja, beide Systeme spielen in einer völlig unterschiedlichen Preisklasse, aber dennoch möchte ich sie hier in meinem Test auch ein wenig vergleichen.

Die UGREEN Hitune X5 sehen einfach toll aus, leider ist das Klavierlackdesign aber auch ein Fingerabdruckmagnet – vor allem auf dem Ladecase

Pros:

– Tolle Optik
– angenehmes Tragegefühl im Ohr
– sehr fairer Preis
– Qualcomm apTX Chip für besseren Sound mit weniger Latenz bei Bluetooth-Verbindungen (funktioniert nur mit Android)
– kompaktes Ladecase mit USB-C Anschluss
– Bluetooth 5.2
– lange Laufzeit von 6 bis 7 Stunden
– guter Telefonieklang durch vier cVc8.0 Noise Cancellation Mikrofone

Cons:

– Sound sehr basslastig und nicht ausgewogen
– Kein ANC
– BT-Verbindung mit dem Moto G100 und dem iPad nicht immer stabil
– Klang bei Videokonferenzen zu telefonartig
– Klarlack des Gehäuses fingerabdruckanfällig

Alles in Allem bin ich von diesen Kopfhörern sehr begeistert. Für derzeit knapp 60 Euro (Stand September 2021) bekommt man hier solide, schöne und vor allem lange durchhaltende In-Ear-Ohrhörer, die mit modernen Android-Smartphones und Tablets dank aptX Technik von qualcomm einen tollen und latenzarmen Sound bieten. Vor allem bei der Telefonie merkt man das auch, da auch hier eine Noice-Cancelling-Funktion abgehend den Sound verbessert.

Klein, leicht und vor allem sehr angenehm im Ohr: Der UGREEN Hitune X5 Ohrhörer

Materialien, Verarbeitung und Optik sind tadellos. Dank des Klavierlackdesigns wirken diese Kopfhörer sehr wertig, sind aber leider auch ein Fingerabdruckmagnet – vor allem das Ladecase. Das Case ist sehr kompakt und passt perfekt auch in die Hosentasche. Eine Akkuladung reicht für selbst erfahrene 6 bis 7 Stunden, der Hersteller gibt an, dass durch den Akku im Ladecase bis zu 28 Stunden Musikgenuss mit Zwischenladen möglich ist. Das ist für den Preis top und auf einer ähnlichen Leistung wie bei den sonst von mir verwendeten Ohrhörern.

Kleines aber ausdauerndes Ladecase: Der Hersteller verspricht insgesamt bis zu 30 Stunden Musikgenuss mit den Hitune X5

Ich habe die UGREEN X5 hauptsächlich zum Hören von Popmusik, Podcasts und für Telefonie und Videokonferenzen genutzt. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Sound sehr basslastig und eher dumpf ist. Je nach Musikrichtung ist das sicher super, ich mag aber eher einen ausgewogenen neutralen Klang, den man sich selbst per Equalizer anpassen kann. Hier können die UGREEN X5 leider nicht gegen die Apple-Konkurrenz punkten.

Mit den Kopfhörern werden Silikonadapter in insgesamt vier Größen geliefert, hier sollte jeder die passenden Paare für seine Ohren finden denke ich. Ich habe sie gefunden, und muss feststellen dass die Airbuds von UGREEN sicherer und angenehmer in den Ohren sitzen als es meine Airpods mit den mitgelieferten Adaptern taten. Dort musste ich mir mit Drittanbietersilikonaufsätzen aushelfen. Hier ein klarer Punktgewinn für die UGREEN Ohrhörer.

Dank USB-C ist das Ladecase der UGREEN Hitune X5 schnell wieder aufgeladen

Telefonieren macht mit den UREEN Hitune X5 sehr viel Spaß. Man merkt den Klangunterschied bei der Verwendung eines modernen Android Handys mit aptX Unterstützung wie meinem Sony Xpera 10ii und dem Nokia 5.4. Am iPhone klingen sie auch gut, da dort aber Qualcomms aptX Standard nciht unterstützt wird, ist der Sound in beide Richtungen leider nicht so gut wie bei Android Smartphones. Dafür können aber die Kopfhörer nichts.

Wozu die Kopfhörer aber sicher was können ist das ab und an auftretende Verbindungsproblem. Bei der Nutzung mit meinem Moto G100 und auch mit meinem iPad kam es bei Telefonaten oder in Videokonferenzen des öfteren mal zu Verbindungsabbrüchen. Das war sporadisch und nicht reproduzierbar, aber ich möchte es hier trotzdem erwähnen.

Schönes Design aber fingerabdruckanfällig

Mein Fazit: Für den Preis bekommt man hier top Airbuds. Ja, sie haben kein ANC, einen nicht ausgewogenen Klang und das ansich optisch ansprechende Design ist sehr fingerabdruckanfällig. Aber man bekommt hier relativ moderne Technik die angenehm im Ohr zu tragen ist für einen fairen Preis. Deshalb kann man als Besitzer eines Android-Handys bedenkenlos zuschlagen. Als iPhone-User würde ich aber eher zu Airpods raten.

Mein Kauftipp:
UGREEN X5 bei amazon.de günstig bestellen

Tronsmart Studio: Hardware und Verarbeitung top, Sound für den Preis und Popmusik gut, App leider flop

Ich habe in den vergangenen Wochen ausgiebig den Tronsamart Studio Lautsprecher getestet, der mich immer wieder mal an ein ähnliches Bose-Produkt erinnerte. Nur nicht völlig, mehr dazu hier in diesem Artikel.

Macht schon in der Verpackung optisch eine gute Figur: Tronsmart Studio

Beim Auspacken stellt man sofort fest: Der Hersteller will sich vom China-Lautsprecher-Massenmarkt abheben. Er spielt da auf einem ganz anderen, viel höheren Niveau. Ich besitze schon Produkte von JBL und Bose, aber auch für die Kinder über ein paar billigere Lautsprecher. Und diese hier von Tronsmart spielt definitiv in der Liga der erstgenannten mit.

Hochwertige Verpackung, alles sicher und ordentlich verpackt und dann die Hardware selbst. Der Lautsprecher ist solide und schwer mit Metallrahmen und besteht aus sauber verarbeiteten hochwertigen Materialien.

Auch die gummierten Tasten auf der Oberseite sind ordentlich eingearbeitet und haben einen soliden Druckpunkt. Von Form und Materialien ist er am ehesten mit einem Bose Soundlink Mini vergleichbar.

Sieht irgendwie aus wie der Bose Soundlink Mini, nur eben in Maxi

Ist er das aber auch klangtechnisch? Wohl eher nicht, zumindest bekommt man diesen Eindruck nach dem ersten Einschalten. Völlig verzerrte Betribestöne schallen einem da entgegen. Und auch nach der ersten BT-Verbindung mit meinem MacBook war ich mehr oder weniger enttäuscht. Flacher und kraftloser Sound kommt da aus dem Lautsprecher. Also habe ich es über den Klinkenanschluss versucht. Der Wechsel ging etwas hakelig von statten, klappte letztendlich dann aber auch. Auch hier gab es den gleichen Sound. Da war ich schon etwas enttäuscht.

Also habe ich mein iPhone und mein Android-Handy gekoppelt. Anfangs auch hier der gleiche Soundeindruck, bis ich mich an die Tronsmart App erinnerte. Also schnell den Appstore geöffnet, die App geladen und ausgetestet. Auf dem Android Handy wollte die App die Berechtigung für meine Fotos? Wie bitte? Was will eine chinesische Audioapp mit meinen Fotos? Sowas geht gar nicht!

Anfangs wollte die App dann auch den Tronsmart Studio nicht finden, irgendwann ging es dann. Und man sieht auf der Übersichtsseite ein Bild des Lautsprechers und den Akkustand als Bild, leider ohne textliche Prozentangabe. Auch kann man hier übers Menü die Firmware aktualisieren.

Also schnell auf die Equalizer Seite gewechselt. Und dort wird es spannend: 8 verschiedene EQ-Presets warten hier auf den User. Zwischen manchen konnte ich wirklich keinen Unterschied feststellen (Deep Bass & Spund Pulse), bei anderen schon. Ich kann nach mehrstündigem Hören von Popmusik eigentlich nur zwei Presets empfehlen: Sound Pulse und Vocal. Beide zaubern mehr Präsenz und mehr Bass, die Musik klingt nicht mehr so nüchtern und flach. Ob diese Einstellungen für andere Musikrichtungen auch taugen habe ich nicht getestet. Auch blieb die App gerne mal hängen beim Umschalten der EQ-Einstellungen.

Auf der letzten App-Seite gibt es dann noch die Möglichkeit den Lautsprecher aus der Ferne auszuschalten oder die Betriebsmodi BT, AUX mit Klinkeanschluss und Abspielen von der micro SD Karte umzuschalten.

Apropos AUX-Modus: Diesen würde ich empfehlen, wenn man Filme oder YouTube-Videos mit dem Tronsmart Studio schauen möchte, oder wie ich gerne mal Videofilme schneidet. Denn bei der Nutzung von Bluetooth ist die Verzögerung zu groß und die Lippensynchronität weg.

Mein Fazit:

Pro:

  • Gute Verarbeitung
  • Hochwertige Materialien und schweres, standsicheres Gerät
  • Für ein Noname-Produkt gute Verpackung
  • langlebiger Akku mit viel Ausdauer

Contra:

  • starke Verzögerung im BT-Betrieb
  • schlechte Android-App die sich gerne aufhängt
  • grauenvolle Systemtöne, die völlig übersteuert sind
  • nur kurzes 3,5mm Klinkekabel im Lieferumfang

Ich vergebe am Ende 4 Sterne für ein solides, sauber verarbeitetes Produkt welches am unteren Ende in der Oberklasse mitspielen kann, für einen Mittelklassepreis. Lediglich hakt es ein wenig am Klang (vor allem ohne Verwendung der App), der ist bei der Oberklasse-Konkurrenz oft besser. Die App ist einfach schlecht.

Mein Tipp:
Hier den Tronsmart Studio bei Amazon.de kaufen

Roxenda Giiker i2: Zauberwürfel 2.0. – Macht Spaß, aber nur mit der App und der Lösungshilfe 

Der Roxenda Zauberwürfel Giiker i2 wurde mir schnell und sicher verpackt durch amazon.de geliefert. Die Produkt-Verpackung macht einen hochwertigen Eindruck. Neben den Zauberwürfel befindet sich auch noch eine kleine Kurzanleitung mit QR Code zur notwendigen Android oder iOS App in der Schachtel.

Der Würfel selbst besteht aus 2 mal 2 beweglichen Achsen und hat somit auf jeder Seite 4 Farbfelder. Sieht erstmal einfach aus, aber für mich als Zauberwürfel-Nichtversteher trotzdem eine Herausforderung.

Lieferumfang des Giiker i2 und die zugehörige App hier im iOS App-Store

Apropos Herausforderung: Die erste Inbetriebnahme bzw Kopplung des Würfels mit der App stellte sich als eine Herausforderung dar. Denn es klappte leider nicht wie beschrieben. Etliche Versuche später und der Wechsel vom Android zum iOS Smartphone brachte dann eine Besserung. Endlich konnte ich den Würfel in Betrieb nehmen.

Doch dann stellte ich fest: Nicht immer erkannte der Würfel im Tutorial die richtige Ausrichtung bzw die richtig ausgeführten Bewegungen. Das war schon etwas frustrierend, vor allem weil man dann dieses Tutorial abbrechen und noch einmal komplett von vorne beginnen musste. Das ist gelinde gesagt alles andere als smart.

Die Verbindung erfolgt über Bluetooth LE, was dem Giiker i2 mit den eingelegten Knopzellen eine Laufzeit von rund einem Jahr beschert – Die erste Kopplung erfolgte aber nicht fehlerfrei und erforderte mehrere Anläufe

Die Verarbeitung des Würfels dagegen ist weitaus besser als die Bugs in der App. Alles fühlt sich hochwertig an, die Verarbeitung ist tadellos. Und auch die innenliegende CR1632 Batterie finde ich eine gute Lösung. Diese soll laut Hersteller übrigens mehr als ein Jahr halten, bei täglicher Nutzung des Würfels mit Bluetoothverbindung zum Smartphone. 

Toll finde ich übrigens, dass man sich jederzeit eine Lösungshilfe in der App aufrufen kann, die einem dann Schritt für Schritt zeigt, wie man den Würfel wieder löst. Sofern immer die richtige Lage des Würfels erkannt wird, was ja leider nicht immer der Fall ist. Aber ich denke hier wird ein Softwareupdate das Problem irgendwann lösen.

Neben Tutorials zum Kennenlernen der Grundfunktionen von App und Würfel gibt es beim Giiker i2 auch einen Hilfemodus, der Schritt für Schritt auch aus den ausweglosendsten Situationen die richtigen Drehs für die Lösung des Zauberwürfels bereithält. Toll.

Mein Fazit: Dieser Zauberwürfel ist auch was für Menschen wie mich, die bisher nie das logische Denken für das Lösen eines Würfels aufbringen konnten. Er ist für alle Fans von Gadgets mit Appverbindung was, und er ist vor allem was für Zauberwürfelfans, die sich in Challenges messen wollen. Verarbeitung und Material top, App verbesserungswürdig, Preis meines Erachtens etwas zu hoch… alles in allem gerade noch 4 Sterne in der Gesamtwertung. Stand September 2021.Sollte sich die App und das Lageerkennungsproblem verbessern, werde ich diese Rezension selbstverständlich anpassen. Ich werde den Würfel sicher auch in den kommenden Wochen regelmäßig rausholen…

Kauftipp: Den Giiker i2 bei amazon.de günstig bestellen

Nahezu endlos und überall Strom: Solarpowerbank im Test

Die perfekte Powerbank für unterwegs: Robust, viel Power und Solarlademöglichkeit

Die Solarpowerbank von A ADDTOP wurde mir schnell geliefert. Sie kommt in einer unspektakulären Verpackung, aus dieser ausgepackt hat man aber eins sehr wertiges Produkt in den Händen.

Was aber auch auffällt: Die hohe Leistung von fast 27000 mAh braucht auch eine menge Platz. Denn klein und portabel ist diese Powerbank nicht. Dafür mit robuster Gummierung versehen. 

Auf der Unterseite bietet die Solarpowerbank mit riesigem Akku auch eine Taschenlampe mit SOS-Funktion und kräftigen 32 LEDs

Mein iPhone und iPad hat sie problemlos gleichzeitig mit bis zu 3 Ampere schnell geladen. Sie bietet unter einer Gummiabdeckung drei USB-Anschlüsse, einmal USB-C und zweimal USB-A. Über den USB-C Anschluss kann man sie mit einem PD-Netzteil problemlos aufladen, was je nach Netzteil mehr oder weniger schnell geht. 

Eine andere Möglichkeit ist das Aufladen über die Solarzellen. Dies dauert aber natürlich lange, bei maximaler Sonnenwirkung alleine technisch bedingt rund 8 mal solange wie das Laden mit der schnellsten Netzteilvariante. Aber für den Notfall ist das natürlich nicht schlecht, und im Urlaub am Strand oder beim Campen kann man einfach die Sonne gratis mitnehmen und in Strom umwandeln, mit dem man später seine Devices aufladen kann. Aber man sollte sich natürlich niemals alleine auf das Aufladen per Sonne verlassen.

Bei voller Sonnenbestrahlung dauert das Aufladen der A ADDTOP Solarpowerbank recht lange: Technisch mindestens 8 mal schneller ist das Laden via USB-C – in der Realität aber noch viel viel schneller

Mehr ein Gag, aber vielleicht ab und an praktisch, ist die eingebaute Taschenlampe mit hellen und kräftigen LEDs und sogar einer SOS-Funktion. Werde ich selten benötigen, aber man sagt ja so schön „haben ist besser als brauchen“. Und genau so sehe ich dieses Feature.

Interessanter ist da schon die vom Hersteller versprochene Wasserfestigkeit. Auch wenn ich die Powerbank jetzt nicht zu Testzwecken in einem Eimer Wasser versenkt habe, einen überraschenden Regenschauer während des Aufladens mit Sonnenenergie auf der Terrasse hat sie danke der abgedichteten Anschlüsse problemlos überstanden. Hier also Daumen hoch!

Mit der Produktqualität und Haptik bin ich sehr zufrieden, genauso mit der grandiosen Ladeleistung und der vielen Power, die diese Powerbank zur Verfügung stellt. Da kann man ruhig mehrere Tage fernab der Zivilisation sein, Handy, Tablet, Kamera und co werden zuverlässig aufgeladen.

Viel Licht und wenig Schatten bei diesem Produkt: Die Solarpowerbank von A ADDTOP liefert ein rundum gelungenes und vor allem stoßfestes und wasserdichtes Alltagsgadget für den nächsten Camping- oder Wanderurlaub. Lediglich Größe und Gewicht sind hier ein kleiner Kritikpunkt

Ich bin zufrieden und kann dieses Produkt uneingeschränkt weiterempfehlen. Volle 5 Sterne sind hier definitiv verdient.

Kauftipp:
Die Solarpowerbank von A ADDTOP gibt es unter anderem günstig bei Amazon.de

Sprichwörtlich Licht und Schatten: Gutes Licht, teils aber etwas billige Materialanmutung

Andoer verkauft dieses Set als „professionelle Studiobeleuchtung“, ob sie das ist, sollte mein Test klären. Und soviel vorab: Das Licht ist definitiv professionell nutzbar. Leider machen nicht alle Teile des Sets einen wirklich gleichen professionellen Eindruck. 

Aber fangen wir vorne an: Das Set wurde in einem riesigen Karton mit vielen kleinen Verpackungen darin schnell und sicher verpackt geliefert. Im Karton liegt eine große Tasche bei, die als Transporttasche für alle Teile genutzt werden kann. Neben den Softboxen und den Stativen sollen darin auch die LED-Lampen und Fernbedienungen platz finden. Das tun sie auch. Aber irgendwie gibt es keine wirkliche Ablage für die empfindlichsten Bestandteile des Sets, die Birnen. Also bleiben diese dann in ihrem Lieferkarton und liegen dann etwas sperrig in der großen Tasche. Ein gepolstertes Fach wäre hier sicher sinnvoll gewesen. Ansonsten aber eine tolle Sache, dass eine Tasche beiliegt. 

Andoer liefert eine praktische – aber nicht besonders durchdachte – Tasche für den Transport des Sets

Bleiben wir gleich mal bei der Materialqualität: Die Lampen wirken hochwertig und machen ein tolles Licht. Die Stative sind leider etwas billig und machen keinen soliden und langlebigen Eindruck. Aufgebaut und mit montierter Softbox sehen sie auch eher wackelig aus und biegen sich – siehe Foto – auch ein wenig durch. Dennoch standen sie bisher bei allen Einsätzen immer sicher. Hier sollte der Hersteller aber eventuell nochmal über eine etwas hochwertigere Alternative nachdenken, auch wenn dadurch der günstige Setpreis von derzeit knapp unter 100 Euro etwas steigt.

Die Softbox selbst macht einen guten Eindruck: Der Reflektor ist zwar etwas wellig im aufgebauten Zustand, hält aber sicher. Auch die Softbox ist transportbedingt sehr faltig, lässt sich aber problemlos anbringen.

Bis hier ein eher durchwachsenes aber nicht unbedingt negatives Bild. Das gute Licht reißt es aber am Ende raus: Dank der mitgelieferten Fernbedienung können Farbtemperatur und Leuchtkraft der beiden Lampen gut und getrennt voneinander eingestellt werden. Auch gibt es eine Standbyfunktion, bei der das Licht gedimmt wird. Das ist perfekt. Warum aber jeder Lampe eine extra Fernbedienung beilegen muss, erschließt sich mir nicht. Und noch ein kleiner Kritikpunkt beim Licht: Die Zuleitungen sind einfach viel zu kurz, so dass man unbedingt Verlängerungskabel in die Tasche packen muss.

Praktische Fernbedienung zur Einstellung der Leuchten aus der Ferne

Wir haben die Lampen bisher einmal für ein Fotoshooting sowie für Videokonferenzen und Livestreamings genutzt. Ich bin sehr zufrieden mit dem gleichmässigen und flimmerfreien Licht.

Alles in allem ein Set mit viel Licht, aber eben auch etwas Schatten. Man kann damit definitiv professionelle Ergebnisse erzielen, nur ist nicht alles in dem Set wirklich so hochwertig, wie man es für den professionellen, regelmässigen und somit auch materialfordernden Einsatz erwarten kann.

Stativ, Softbox und Reflektor im zusammengebauten Zustand

Von mir aber gerade für semiprofessionelle Projekte wie im Hobby oder auch für richtiges Licht bei der nächsten Videokonferenz oder das kleine Fotoshooting eine gute Alternative zu wirklich professionellen aber dafür auch viel teureren Sets. Man bekommt am Ende eben auch das, was man bezahlt. Aber auf jeden Fall gutes Licht.

KATMAI E8-L Bluetooth-Lautsprecher – Mein Preis-Leistungs-Tipp, der mit teureren Markenprodukten mithalten kann

Wir durften jetzt einige Wochen ausführlich den KATMAI E8-L Bluetooth-Lautsprecher testen. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Wir sind begeister!

Lieferumfang der Katmai E8_l Outdoor-Bluetoothbox

Er wurde schnell und sicher verpackt im Rahmen des Vine-Programms geliefert. Er kommt in einer ansprechenden und wertigen Produktverpackung aus Pappe. Schon mal ein positiver Eindruck, wo dieses günstige Gerät (derzeit rund 40 Euro, Stand März 2021) gleichauf mit bisher in unserem Haushalt vorhandenen Produkten namhafter Hersteller liegt.

Hochwertige Verarbeitung und optische und haptische Ähnlichkeiten der Katmai E8-L mit bekannten Markenprodukten von bspw. JBL fallen sofort ins Auge

Und diese Ebenbürtigkeit – ja gar Ähnlichkeit – geht auch beim Auspacken weiter. Packt man den Lautsprecher aus der Schaumstoffummantelung und seinem Transportbeutelchen aus, hat man das Gefühl ein Markenprodukt in der Hand zu halten. In meinem Fall hat er mich zu fast 100% an den schon im Hause befindlichen Flip 5 von JBL erinnert, für den ich vor einigen Jahren den dreifachen Preis bezahlt habe.  Der Katmai E8-L ist sogar noch etwas größer und voluminöser im direkten Vergleich, den ich natürlich sofort angestellt habe. Optisch und von der Haptik gibt es kaum Unterschiede zwischen beiden Produkten. Beide sind laut Hersteller wasserfest, haben eine gummierte Kunststoffoberfläche und große Bedienknöpfe für Power, Lautstärke sowie Bluetooth-Connection sowie kleine Status-LED für den Batteriestand auf der Rückseite. 

Die Katmai E8-L kann via Blueotooth, mitgeliefertem AUX-Kabel und per Speicherkarte mit Musik versorgt werden

Der E8-L ist tadellos verarbeitet, fühlt sich durchweg wertig an und offenbart beim Einschalten gleich ein Gimmick, welches bei unseren Kids gut ankam: Eingebaute Farbwechsel-LED auf den Seiten. Bräuchte ich persönlich nicht, aber da der Lautsprecher gerne von den Kids verwendet wird um im Bad oder auf Terrasse beim Spielen Musik zu hören, passt es. 

Der eingebaute Akku war bei der Lieferung zu rund 75% gefüllt, und wir haben ihn in den letzten Wochen des Testens bei regelmäßiger Nutzung bisher noch nicht leer bekommen. Testweise habe ich ihn dann einfach mal vollgeladen, was dank des mitgelieferten USB-Kabels problemlos möglich ist und auch auf dem Geschwindigkeitsniveau des im Hause befindlichen JBL liegt.

Apropos Lieferumfang: Neben einer kurzen Anleitung liegt noch eine edle Garantiekarte bei sowie ein Klinke-auf-Klinke-Kabel zum Anschluss an Geräte ohne Bluetooth. Der verbaute Bluetooth-Standard ist übrigens der aktuelle BT5 Standard, das ist zeitgemäß und für diesen Preis echt top. Vorteil ist, dass somit die Kompatibilität auch zu sehr neuen Handys und Tablets gegeben ist und die BT-Verbindung weniger Strom benötigt.

Aber neben Bluetooth- und Klinkeverbindung bietet der Lautsprecher auch die Möglichkeit direkt standalone von einer Micro-SD-Speicherkarte Musik abzuspielen. Dieses Feature habe ich mangels MP3-Dateien (wir streamen nur mit bekannten Musikapps) nicht getestet, es ist aber gut zu wissen dass es das gibt.

Kommen wir aber zum Wichtigsten eines BT-Lautsprechers, dem Klang: Der ist kurz gesagt top! Das Ding kann richtig laut werden ohne dabei den Ton stark zu verfälschen. Er klingt satt und sogar schön bassig, was bei der Größe aber auch zu erwarten war. Da man zwei dieser Lautsprecher verbinden kann, kann man dann sogar ein tolles Stereoerlebnis bekommen. Und das zu einem mehr als fairen Preis. Mein Tipp deshalb: Einfach gleich zwei dieser Lautsprecher bestellen.

Farbwechsel LED-Ringe zieren beide Seiteden dieses wassergeschützten Outdoor-Bluetoothlautsprechers von Katmai

Fazit: Tolles, hochwertiges Gerät auf Marken-Niveau zum mehr als fairen Preis! Tolle Materialqualität und Verarbeitung, toller Klang, stabile Verbindung und super Ausdauer des Akkus. Das alles noch nach IPX65 wassergeschützt. Was will man eigentlich mehr?! Also klare Kaufempfehlung, Daumen hoch und volle 5 Sterne ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️  natürlich!

Shopping-Tipp:
Den Katmai E8-L Outdoor-Bluetoothlautsprecher bei amazon.de bestellen

Günsitge Alternative zur teuren Marken LED-Screenbar: Anpro E-Reading 84 LED Monitorlampe

Perfektes indirektes Licht für den Arbeitstisch ohne am Monitor zu blenden

Die Anpro E-Reading 84 LEDs Monitorlampe wurde mir durch Amazon schnell und sicher verpackt geliefert. Sie kommt in einem schönen Produkt Karton und eignet sich dank des Preises auch gut als Geschenk. Der Preis mit derzeit knapp 27 Euro (Stand April 2021) ist mehr als fair.

Ich kannte bisher nur das teure Markenprodukt „Screenbar“ für ein Vielfaches des Preises dieser Lampe hier. Und ganz ehrlich: ich kann keinen wirklichen Unterschied feststellen. Beide Lampen beleuchten gleichmäßig den Arbeitsbereich ohne am Monitor zu Blenden. Helligkeit und Lichttemperatur lassen sich bequem mit der Fernbedienung am Kabel einstellen. Die Lampe wird mit Strom aus einem USB Anschluss des Monitors oder PCs oder natürlich eines mit einem USB-Netzteil versorgt. Das Kabel ist dafür ausreichend lang. 

Das Licht ist gleichmäßig, die Lampe lässt sich sicher an meinem HP Monitor befestigen und blendet nicht. Kleiner Makel: Mir würde noch eine weitere Raste Richtung Monitor gefallen, dann würde ich in meiner Sitzposition die LEDs gar nicht mehr sehen. So sehe ich sie zwar, aber sie blenden nicht. Also jammern auf hohem Niveau. 

Das Material der Lampe ist vielleicht etwas weniger hochwertig im Vergleich zum hochpreisigen Markenprodukt, die Funktion ist aber nahezu identisch. 

Ich bin begeistert von Funktion und Produktqualität sowie der Befestigung. Für diesen Preis ein tolles Produkt. Von mir volle 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

Der wischende Staubsauger: Rowenta X-Force Flex 11.60 Animal mit Aqua Head

Ich habe den Rowenta XForce Flex 11.60 Animal Aqua als Arbeitserleichterung für unseren Vier-Personenhaushalt mit Langhaarkatze und zwei kleinen Kindern gekauft, nachdem wir schon einen Rowenta Stielakkusauger ausgiebig benutzt haben. Bei uns fallen Dank Katze und Kindern täglich Wisch- und Saugaufgaben an, so dass ein praktischer Sauger wie der Rowenta XForce Animal Aqua das perfekte Alltagsgerät ist. 

Der Rowenta XForce Animal mit Aqua-Düse im Einsatz

Das Gerät von Rowenta bietet hier das perfekte “All-Inclusive-Paket” mit einem leistungsstarken und vor allem schnell aufladbaren Akku mit dem wir tagtäglich die Küche um den Essbereich saugen und im gleichen Arbeitsgang Dank der Aquabürste wischenkönnen, dazu das Treppenhaus – hier macht sich der flexible und nicht wirklich schwere Sauger besonders gut.  

Der Sauger kommt mit umfangreichen Zubehör. Alles besteht aus hochwertigem Kunststoff. Der Akku ist leistungsstark und schnell wieder aufgeladen, leider nur extern oder in der Wandhalterung. 

Die Aqua Wisch- und Saug-Bodendüse sorgt für schnelleres und leichteres Putzen – alles in einem Arbeitsgang

Nach den ersten Wochen sind wir nach wie vor begeistert: Er wischt und saugt wirklich in einem Arbeitsgang! Die Mikrofasertücher für die Aquabürste sind waschbar und somit wiederverwendbar. Sie putzen unseren PVC-Boden und die Fließen in den Bädern perfekt, entweder mit zugesetzter Reinigungsmittel oder nur mit purem Wasser. Die Materialien sind sehr hochwertig, die Optik ist durch die transpartenten Materialien sehr chic. Auch die Handhabung der verschiedenen Zubehörteile durch den einfach zu bedienenden Verschlussmechanismus ist praktisch. 


Wir können den Rowenta XForce Animal Aqua auf jeden Fall klar empfehlen. Dank der beleuchteten Bodenbürste, der Aquabürste und des flexiblen Saugrohres mit dem man ohne Anstrengung unter Betten kommt und der Tierhaarentfernung mit der Sofabürste ist er eine klare Kaufempfehlung. Wir möchten ihn nicht mehr hergeben!

Diesen tollen Staubsauger gibt es unter anderem bei Amazon zu kaufen, die zusätzliche Rowenta ZR009500PRO Air Force X60 Aqua-Bodendüse zum Staubsaugen und Wischen ebenfalls.

Nokia 5.4 Fazit nach 6 Wochen: Sehr gute Einstiegsklasse mit toller Preis-Leistung 

Ich konnte das neue Nokia 5.4 Smartphone jetzt einige Wochen ausgiebig testen. Es ist quasi zu meinem Daily Driver geworden, auch wenn ich als Haupttelefon eigentlich ein iPhone verwende. Das Nokia hat ein Sony Xperia 10ii bei mir abgelöst, welches eher ein Highend-Mittelklasse-Telefon war. Dennoch kann das Nokia 5.4 zu einem fünftel des Preises meines iPhones sowie rund 150 Euro günstiger als die UVP des Sony in vielen Punkten überzeugen. Und genau darum soll es in dieser Rezension gehen.

Der Lieferumfang des Nokia 5.4: Smartphone, nicht sehr schnelles Netzteil, sehr einfache Kopfhörer mit Klinkenstecker (!), SIM-Ejecttool und Papierkrams

Geliefert wurde das Nokia 5.4 sehr schnell. Es kommt in einer typischen Nokia Pappverpackung daher, alles wirkt eher unspektakulär aber nicht billig. Und klar war mir von Vornherein: Wenn etwas nur ein Fünftel des Preises meines sonst genutzten Highend-Smartphones kostet, dann muss hier und da ordentlich bei der Technik abgespeckt werden. Manche Dinge sind gleich offensichtlich: Plastikrückseite (übrigens ein starker Fingerabdruckmagnet!) ohne IP-Zertifizierung, kein Wireless-Charging, kein OLED-Display, veraltetes Bluetooth 4.2, Kein 5 GHz WiFi (was aber in der Regel zu verkraften ist) und auch nur LTE CAT4 Empfang, also in der Theorie mit Download-Raten von bis zu 150 und Upload mit bis zu 50 Megabit/s. Bleiben wir gleich beim LTE-Empfang: Mit meiner o2 Karte habe ich mit dem Nokia 5.4 im Lausitzer 4G Netz nur maximal 60 bis 70 MBit/s erreicht, während mein iPhone sowie auch das Sony Smartphone im identischen Netz am gleichen Ort zur selben Zeit iWerte von 120-140 MBit/s erreicht haben. Ja, auch hier wurde wohl an der Hardware gespart. Aber trotz aller Einsparung: Trotz Plastikrückseite sieht es toll aus (bis auf die Fingerabdrücke natürlich), es lädt auch mit einem Kabel auf, wenn auch die QI-Funktion praktisch und gerade bei einer Plastikrückseite zu erwarten gewesen wäre. Auch ohne OLED hat es ein ausreichend scharfes und helles und vor allem schön großes Display, was auch draußen einigermaßen gut lesbar ist und dessen automatische Helligkeitsregulierung brauchbar ist. Und WiFi sowie LTE Empfang habe ich ausreichend schnell auch immer gefunden. Es fehlt dem Nokia 5.4 also eigentlich nur auf dem Papier einiges an Specs, in Wirklichkeit ist es voll alltagstauglich.

Typische NOKIA-Verpackung auch fürs Nokia 5.4

Es bietet einen ausreichend schnellen Mittelklasseprozessor, aureichend RAM um Flott genug zu sein und mit 128 GB auch genügend Speicherplatz für Apps und Daten. 

Und dann ist da noch die Kamera: Auf dem Papier verspricht sie vielleicht etwas mehr (4 Linsen), als was diese in der Wirklichkeit halten. Die Makrokamera ist quasi unbrauchbar was die Bildqualität der 2 MP Fotos betrifft, die Hauptkamera mit 48 MP und die Ultraweitwinkelkamera dagegen machen – vor allem bei Sonnenschein – brauchbare Aufnahmen. Und selbst das ein oder andere Portraitfoto wird bei guter Beleuchtung mehr als gut. Nur die schnellste sind Autofocus und Kamerapp nicht, aber das geht auch noch schlechter wie mein Sony Xperia gerne zeigt. Solide Mittelklasse mit der Möglichkeit auch die vollen 48 MP des Sensors in ein Foto zu speichern, ansonsten werden durch Pixel-Kombinierung immer 12 MP Fotos gespeichert, die dadurch schärfer und weniger pixelig wirken als im 48 MP Modus. Außerdem sind die Dateien dann ja auch kleiner.

Das Nokia 5.4 hat eine Quad-Kamera verbaut mit einer 48 MP f1.8 Hauptlinse.

Videoaufnahmen sind auch okay, sogar mit brauchbarer Stabilisierung. Wer noch mehr rausholen will, kann auch den Profivideomodus “Kino” verwenden. Von manuellen Einstellungen über ein LOG-Profil mit (eingebauter) Colourgrading bis hin zu Pegelanzeige des Tons ist da alles dabei. Definitiv mehr als was bei meinem iPhone in der App geht, nur leider ist für wirkliche Profieinsätze dann trotzdem das iPhone hardwaretechnisch die bessere Wahl. Aber wie sagt man so schön: Haben ist besser als brauchen! Das wird sich auch Nokia dabei gedacht haben, als in des Einsteigertelefon für um die 200 Euro dieses Oberklasse-Feature – also auf dem Papier natürlich – eingebaut wurde. Aber hey, warum nicht mal die nächste Familienfeier im Kinoformat auf die Speicherkarte bannen?!

Das beste am Nokia 5.4 ist aber das Betriebssystem, und gleichzeitig auch ein Punkt zum Ärgern. Denn – das ist der Kritikpunkt – das Nokia 5.4 wird noch mit Android 10 statt der aktuellen Andorid 11 Version ausgeliefert. Ein Update soll aber noch im Frühjahr kommen.

Das Nokia 5.4 wird leider noch mit Android 10 ausgeliefert, da hätte man eigentlich Android 11 erwarten können in 2021! Aber das Update ist noch für Frühjahr versprochen…

Und da es sich um Android One handelt, sind noch mindestens Android 11 und 12 als Updates zu erwarten, genau wie noch mindestens drei Jahre Sicherheitsupdates. Quasi die gleichen Vorteile wie bei einem Pixel Telefon von Google selbst. Das spricht definitiv für das Nokia 5.4 und ist mehr als ein fairer Deal, wenn wir wieder an den aktuellen Preis von um die 200 Euro denken!

Das Nokia 5.4 bietet neben einem SD-Card Slot noch Platz für zwei SIM-Karten – das gibt es auch nicht immer…

Übrigens auch ein Vorteil: Der zuverlässige Fingerabdrucksensor (da ist das teurere Sony viel schlechter, das iPhone hat erst gar keinen, was besonders jetzt in der Zeit von Gesichtsmasken nervig ist. Apropos Gesicht: Auch eine Gesichtsentsperrung scheint es zu geben. Zumindest habe ich sie jetzt schon mehrfach eingerichtet und auch danach ab und an mal nutzen können, aber wirklich zuverlässig arbeitet sie nicht und ich habe das Gefühl das Nokia 5.4 vergisst einfach irgendwann dass ich mein Gesicht hinterlegt habe, weil es eben nicht versucht per Gesicht zu entsperren.

Die Frontkamera – übrigens schaut sie aus einem Punchhole im Display – macht ihre Arbeit sehr solide, aber Wunder darf man nicht erwarten. Die Kamerapp von Nokia ist ansonsten übersichtlich und leicht zu bedienen. 

Kommen wir aber auch noch zu ein paar Bugs und Fehlern: Es gibt trotz der eigentlich ausreichend performanten Mittelklasseleistung nur selten Ruckler, aber immer wieder mal Abstürze von Apps oder doch hier und da auch ein kurzes einfrieren des Systems. Auch war das Updaten der Google Play Dienste verbugt, so dass er zwar etwas heruntergeladen und vermeintlich installiert wurde, aber nach dem nächsten Neustart wieder der alte Stand da war. 

Pures Android und dazu zwei Android-Versionsupdates und regelmäßige Sicherheitspatches, das ist Android ONE auf dem Nokia 5.4

Auch habe ich immer wieder das Problem, dass Fotos (oft im Portrait Modus) mit einem komplett falschen Datum in der Zukunft (falsche Jahreszahl) gespeichert werden bzw wurden. Aktuell tritt das Problem nicht mehr auf. Und dann wäre da noch die ab Werk aufgebrachte – eigentlich ja sehr löblich – Displayschutzfolie. Diese ist leider sehr Fingerabdruckfreundlich und Kratzeranfällig… und das mitgelieferte Headset hätte sich Nokia eigentlich aus Umweltschutzgründen knicken können, maximal zum Telefonieren ist es verwendbar. 

Alles in Allem handelt es sich beim Nokia 5.4 um ein solides, gut verarbeitetes und schön anzusehendes, ganz schön großes aber dennoch ausreichend leichtes Smartphone mit riesigem aber ausreichend scharfem Display. Im Alltag ist es meist schnell genug, bietet ausreichend aber per MicroSD erweiterbaren Speicherplatz, und auch bei Kartennutzung noch die Möglichkeit zwei SIM-Karten einzulegen. Die Kamera ist für dieses Preissegment mehr als gut und macht ordentliche Fotos, sofern man nicht im Dunklen knipsen möchte. Videos sind solide und auch ausreichend stabilisiert. Telefongespräche klingen in beide Richtungen gut und verständlich, Dank der Frontkamera steht auch der mobilen Videokonferenz nichts im Wege. Musikhören ist durch den Monolautsprecher dann besser via Klinken- oder Bluetoothkopfhörern angesagt und der riesige Akku hält sehr lange, lässt sich aber mangels QI-Funktion leider nur per USB-C Kabel aufladen, leider auch hier nur in Einstiegsklassen-Geschwindigkeit. 

Ich bin sehr zufrieden mit dem Nokia 5.4 und kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen an alle die, die für wenig Geld viel Telefon haben möchten, und das auch noch in guter Qualität. Klar, mehr und besser geht immer, der große Bruder für mehr als dem doppelten Preis kann vieles schneller, schöner und besser und sogar mit einer wirklich guten ZEISS Kamera, aber das muss man dann eben auch bezahlen wollen. Deshalb: Zuschlagen für dieses sehr gute Einstiegsklasse-Smartphone mit mehr als guter und fairer Preis-Leistung!


### Update Oktober 2021:

Leider muss ich inzwischen von den ursprünglichen 5 auf nur noch 3 Sterne reduzieren. Der Grund ist das (über Monate verspätete) Android 11 Update. Seitdem ist das Telefon nahezu lahm geworden. Immer wieder hängt es, immer wieder stürzen Apps oder sogar die UI mit Fehlermeldung ab. Das Starten der Kamera App bis zum ersten Foto dauert ca 10 Sekunden, vorher ist der Vorschaubereich schwarz. Auslösen und speichern von Fotos dauert ewig. Sehr schade. Aber einen Vorteil hat das A11 Update doch: endlich sind die Monate veralteten Sicherheitsupdates wieder auf einem nur 4 Wochen alten Stand. Mal sehen wie es mit Updates weiter geht und ob ich wieder hoch korrigieren kann. Aber das ein um Monate verspätetes Update solche Probleme verursacht ist wirklich nicht hinnehmbar. Schade Nokia.

Mein Tipp:
Das NOKIA 5.4 gibt es günstig bei Amazon zu kaufen