Hervorgehoben

Bester Reisecopter derzeit: Parrot Anafi4K

Pro: Stetige Produktverbesserung durch Updates, Leicht, Lange Akkulaufzeit, Viele Ersatzteile für Selbstreparatur erhältlich

Contra: Keine Hindernisserkennung

Zur Steuerung der Anafi wird im Controller ein Smartphone oder Tablet benötigt

ich fliege seit knapp einem Jahr zwei Modelle der Parrot Anafi. Es sind die ersten Copter, die absolut fehlerfrei funktionieren! Vorher bin ich diverse Modelle von DJI und Yuneec geflogen, alle haben mindestens einmal den Service wegen Soft- oder Hardwareproblemen gesehen.

Im Parrot Anafi Extended Kit kommt der Copter mit weiteren Akkus und einer sehr praktischen kompakten Tragetasche

Das Beste bei der Anafi von Parrot ist aber: Es ist mein erster Copter, der ständig besser wird. Damit meine ich nicht nur obligatorische und zu erwartende Fehlerverbesserungen, sondern regelmässig neue Funktionen!

Mein erster Flug mit der Anafi im Herbst 2018

Gerade heute kam ein Update der Parrot FreeFligt 6 App und der Firmware mit einem nagelneuen FPV-Modus, einem Arcade-Modus und Verbesserungen der Film- und Cinematic Modi. Das kenne ich so bisher von keinem Hersteller. Alleine dafür hat Parrot 5 Sterne verdient.

Von Hardwareseite wird die Anafi ja gerne mal verspottet, da sie sehr filigran wirkt und leicht ist. Und weil sie keine Sensoren für Hindernisserkennung hat. Aber gerade diese Leichtigkeit ist es ja, die für die lange Flugzeit mit einer Akkuladung sorgt, die diesen Copter so transportabel macht. Und die erreicht man eben, wenn man unnötiges wie Sensoren weglässt.

Foto aufgenommen mit der Parrot Anafi – ohne Bearbeitung

Das Beste bei diesem Copter ist und bleibt aber der Gimbal und die verbaute (allererste!) verlustfreie Zoom-Kamera (bei einem Copter, noch lange vor der DJI Mavic 2!).

Die grandiose verlustfreie Zoomleistung der Parrot Anafi 4K-Kamera

Diese lässt sich um 180 Grad neigen, als einmal wie bei allen Coptern um 90 Grad nach unten blicken, aber eben auch 90 Grad nach oben. Das kann kein anderer Quad- oder Hexacopter im Consumer und Prosumerbereich! Man kann daher mit der Anafi zb 360 Grad Kugelpanoramen aufnehmen, übrigens auch eine Funktion die später durch ein Softwareupdate hinzukam.

Kompakt und trotzdem robust und stabil um Flug: Die Parrot Anafi 4k

Ich bin gespannt, was Parrot noch alles so anbieten wird. Es ist eben der erste Copter, der stetig besser wird! Ich habe den Kauf bisher keinesfalls bereut und vergebe deshalb 5 von 5 Sternen.

Die PARROT ANAFI 4k ganz einfach hier bei Amazon.de kaufen

Die Anafi ist so robust, dass ich sie auch bei Flugaufträgen gerne einsetze, vor allem wenn wie bei dieser Baustellendoku beengte Platzverhältnisse herrschen. Leider gab es hier dennoch einen Zusammenstoß mit dem Baukran, den die Anafi problemlos überlebte und trotz eingeklapptem Landebein problemlos zu Landen war. Deshalb 5 Sterne für diesen Copter!

Nahezu endlos und überall Strom: Solarpowerbank im Test

Die perfekte Powerbank für unterwegs: Robust, viel Power und Solarlademöglichkeit

Die Solarpowerbank von A ADDTOP wurde mir schnell geliefert. Sie kommt in einer unspektakulären Verpackung, aus dieser ausgepackt hat man aber eins sehr wertiges Produkt in den Händen.

Was aber auch auffällt: Die hohe Leistung von fast 27000 mAh braucht auch eine menge Platz. Denn klein und portabel ist diese Powerbank nicht. Dafür mit robuster Gummierung versehen. 

Auf der Unterseite bietet die Solarpowerbank mit riesigem Akku auch eine Taschenlampe mit SOS-Funktion und kräftigen 32 LEDs

Mein iPhone und iPad hat sie problemlos gleichzeitig mit bis zu 3 Ampere schnell geladen. Sie bietet unter einer Gummiabdeckung drei USB-Anschlüsse, einmal USB-C und zweimal USB-A. Über den USB-C Anschluss kann man sie mit einem PD-Netzteil problemlos aufladen, was je nach Netzteil mehr oder weniger schnell geht. 

Eine andere Möglichkeit ist das Aufladen über die Solarzellen. Dies dauert aber natürlich lange, bei maximaler Sonnenwirkung alleine technisch bedingt rund 8 mal solange wie das Laden mit der schnellsten Netzteilvariante. Aber für den Notfall ist das natürlich nicht schlecht, und im Urlaub am Strand oder beim Campen kann man einfach die Sonne gratis mitnehmen und in Strom umwandeln, mit dem man später seine Devices aufladen kann. Aber man sollte sich natürlich niemals alleine auf das Aufladen per Sonne verlassen.

Bei voller Sonnenbestrahlung dauert das Aufladen der A ADDTOP Solarpowerbank recht lange: Technisch mindestens 8 mal schneller ist das Laden via USB-C – in der Realität aber noch viel viel schneller

Mehr ein Gag, aber vielleicht ab und an praktisch, ist die eingebaute Taschenlampe mit hellen und kräftigen LEDs und sogar einer SOS-Funktion. Werde ich selten benötigen, aber man sagt ja so schön „haben ist besser als brauchen“. Und genau so sehe ich dieses Feature.

Interessanter ist da schon die vom Hersteller versprochene Wasserfestigkeit. Auch wenn ich die Powerbank jetzt nicht zu Testzwecken in einem Eimer Wasser versenkt habe, einen überraschenden Regenschauer während des Aufladens mit Sonnenenergie auf der Terrasse hat sie danke der abgedichteten Anschlüsse problemlos überstanden. Hier also Daumen hoch!

Mit der Produktqualität und Haptik bin ich sehr zufrieden, genauso mit der grandiosen Ladeleistung und der vielen Power, die diese Powerbank zur Verfügung stellt. Da kann man ruhig mehrere Tage fernab der Zivilisation sein, Handy, Tablet, Kamera und co werden zuverlässig aufgeladen.

Viel Licht und wenig Schatten bei diesem Produkt: Die Solarpowerbank von A ADDTOP liefert ein rundum gelungenes und vor allem stoßfestes und wasserdichtes Alltagsgadget für den nächsten Camping- oder Wanderurlaub. Lediglich Größe und Gewicht sind hier ein kleiner Kritikpunkt

Ich bin zufrieden und kann dieses Produkt uneingeschränkt weiterempfehlen. Volle 5 Sterne sind hier definitiv verdient.

Kauftipp:
Die Solarpowerbank von A ADDTOP gibt es unter anderem günstig bei Amazon.de

Sprichwörtlich Licht und Schatten: Gutes Licht, teils aber etwas billige Materialanmutung

Andoer verkauft dieses Set als „professionelle Studiobeleuchtung“, ob sie das ist, sollte mein Test klären. Und soviel vorab: Das Licht ist definitiv professionell nutzbar. Leider machen nicht alle Teile des Sets einen wirklich gleichen professionellen Eindruck. 

Aber fangen wir vorne an: Das Set wurde in einem riesigen Karton mit vielen kleinen Verpackungen darin schnell und sicher verpackt geliefert. Im Karton liegt eine große Tasche bei, die als Transporttasche für alle Teile genutzt werden kann. Neben den Softboxen und den Stativen sollen darin auch die LED-Lampen und Fernbedienungen platz finden. Das tun sie auch. Aber irgendwie gibt es keine wirkliche Ablage für die empfindlichsten Bestandteile des Sets, die Birnen. Also bleiben diese dann in ihrem Lieferkarton und liegen dann etwas sperrig in der großen Tasche. Ein gepolstertes Fach wäre hier sicher sinnvoll gewesen. Ansonsten aber eine tolle Sache, dass eine Tasche beiliegt. 

Andoer liefert eine praktische – aber nicht besonders durchdachte – Tasche für den Transport des Sets

Bleiben wir gleich mal bei der Materialqualität: Die Lampen wirken hochwertig und machen ein tolles Licht. Die Stative sind leider etwas billig und machen keinen soliden und langlebigen Eindruck. Aufgebaut und mit montierter Softbox sehen sie auch eher wackelig aus und biegen sich – siehe Foto – auch ein wenig durch. Dennoch standen sie bisher bei allen Einsätzen immer sicher. Hier sollte der Hersteller aber eventuell nochmal über eine etwas hochwertigere Alternative nachdenken, auch wenn dadurch der günstige Setpreis von derzeit knapp unter 100 Euro etwas steigt.

Die Softbox selbst macht einen guten Eindruck: Der Reflektor ist zwar etwas wellig im aufgebauten Zustand, hält aber sicher. Auch die Softbox ist transportbedingt sehr faltig, lässt sich aber problemlos anbringen.

Bis hier ein eher durchwachsenes aber nicht unbedingt negatives Bild. Das gute Licht reißt es aber am Ende raus: Dank der mitgelieferten Fernbedienung können Farbtemperatur und Leuchtkraft der beiden Lampen gut und getrennt voneinander eingestellt werden. Auch gibt es eine Standbyfunktion, bei der das Licht gedimmt wird. Das ist perfekt. Warum aber jeder Lampe eine extra Fernbedienung beilegen muss, erschließt sich mir nicht. Und noch ein kleiner Kritikpunkt beim Licht: Die Zuleitungen sind einfach viel zu kurz, so dass man unbedingt Verlängerungskabel in die Tasche packen muss.

Praktische Fernbedienung zur Einstellung der Leuchten aus der Ferne

Wir haben die Lampen bisher einmal für ein Fotoshooting sowie für Videokonferenzen und Livestreamings genutzt. Ich bin sehr zufrieden mit dem gleichmässigen und flimmerfreien Licht.

Alles in allem ein Set mit viel Licht, aber eben auch etwas Schatten. Man kann damit definitiv professionelle Ergebnisse erzielen, nur ist nicht alles in dem Set wirklich so hochwertig, wie man es für den professionellen, regelmässigen und somit auch materialfordernden Einsatz erwarten kann.

Stativ, Softbox und Reflektor im zusammengebauten Zustand

Von mir aber gerade für semiprofessionelle Projekte wie im Hobby oder auch für richtiges Licht bei der nächsten Videokonferenz oder das kleine Fotoshooting eine gute Alternative zu wirklich professionellen aber dafür auch viel teureren Sets. Man bekommt am Ende eben auch das, was man bezahlt. Aber auf jeden Fall gutes Licht.

KATMAI E8-L Bluetooth-Lautsprecher – Mein Preis-Leistungs-Tipp, der mit teureren Markenprodukten mithalten kann

Wir durften jetzt einige Wochen ausführlich den KATMAI E8-L Bluetooth-Lautsprecher testen. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Wir sind begeister!

Lieferumfang der Katmai E8_l Outdoor-Bluetoothbox

Er wurde schnell und sicher verpackt im Rahmen des Vine-Programms geliefert. Er kommt in einer ansprechenden und wertigen Produktverpackung aus Pappe. Schon mal ein positiver Eindruck, wo dieses günstige Gerät (derzeit rund 40 Euro, Stand März 2021) gleichauf mit bisher in unserem Haushalt vorhandenen Produkten namhafter Hersteller liegt.

Hochwertige Verarbeitung und optische und haptische Ähnlichkeiten der Katmai E8-L mit bekannten Markenprodukten von bspw. JBL fallen sofort ins Auge

Und diese Ebenbürtigkeit – ja gar Ähnlichkeit – geht auch beim Auspacken weiter. Packt man den Lautsprecher aus der Schaumstoffummantelung und seinem Transportbeutelchen aus, hat man das Gefühl ein Markenprodukt in der Hand zu halten. In meinem Fall hat er mich zu fast 100% an den schon im Hause befindlichen Flip 5 von JBL erinnert, für den ich vor einigen Jahren den dreifachen Preis bezahlt habe.  Der Katmai E8-L ist sogar noch etwas größer und voluminöser im direkten Vergleich, den ich natürlich sofort angestellt habe. Optisch und von der Haptik gibt es kaum Unterschiede zwischen beiden Produkten. Beide sind laut Hersteller wasserfest, haben eine gummierte Kunststoffoberfläche und große Bedienknöpfe für Power, Lautstärke sowie Bluetooth-Connection sowie kleine Status-LED für den Batteriestand auf der Rückseite. 

Die Katmai E8-L kann via Blueotooth, mitgeliefertem AUX-Kabel und per Speicherkarte mit Musik versorgt werden

Der E8-L ist tadellos verarbeitet, fühlt sich durchweg wertig an und offenbart beim Einschalten gleich ein Gimmick, welches bei unseren Kids gut ankam: Eingebaute Farbwechsel-LED auf den Seiten. Bräuchte ich persönlich nicht, aber da der Lautsprecher gerne von den Kids verwendet wird um im Bad oder auf Terrasse beim Spielen Musik zu hören, passt es. 

Der eingebaute Akku war bei der Lieferung zu rund 75% gefüllt, und wir haben ihn in den letzten Wochen des Testens bei regelmäßiger Nutzung bisher noch nicht leer bekommen. Testweise habe ich ihn dann einfach mal vollgeladen, was dank des mitgelieferten USB-Kabels problemlos möglich ist und auch auf dem Geschwindigkeitsniveau des im Hause befindlichen JBL liegt.

Apropos Lieferumfang: Neben einer kurzen Anleitung liegt noch eine edle Garantiekarte bei sowie ein Klinke-auf-Klinke-Kabel zum Anschluss an Geräte ohne Bluetooth. Der verbaute Bluetooth-Standard ist übrigens der aktuelle BT5 Standard, das ist zeitgemäß und für diesen Preis echt top. Vorteil ist, dass somit die Kompatibilität auch zu sehr neuen Handys und Tablets gegeben ist und die BT-Verbindung weniger Strom benötigt.

Aber neben Bluetooth- und Klinkeverbindung bietet der Lautsprecher auch die Möglichkeit direkt standalone von einer Micro-SD-Speicherkarte Musik abzuspielen. Dieses Feature habe ich mangels MP3-Dateien (wir streamen nur mit bekannten Musikapps) nicht getestet, es ist aber gut zu wissen dass es das gibt.

Kommen wir aber zum Wichtigsten eines BT-Lautsprechers, dem Klang: Der ist kurz gesagt top! Das Ding kann richtig laut werden ohne dabei den Ton stark zu verfälschen. Er klingt satt und sogar schön bassig, was bei der Größe aber auch zu erwarten war. Da man zwei dieser Lautsprecher verbinden kann, kann man dann sogar ein tolles Stereoerlebnis bekommen. Und das zu einem mehr als fairen Preis. Mein Tipp deshalb: Einfach gleich zwei dieser Lautsprecher bestellen.

Farbwechsel LED-Ringe zieren beide Seiteden dieses wassergeschützten Outdoor-Bluetoothlautsprechers von Katmai

Fazit: Tolles, hochwertiges Gerät auf Marken-Niveau zum mehr als fairen Preis! Tolle Materialqualität und Verarbeitung, toller Klang, stabile Verbindung und super Ausdauer des Akkus. Das alles noch nach IPX65 wassergeschützt. Was will man eigentlich mehr?! Also klare Kaufempfehlung, Daumen hoch und volle 5 Sterne ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️  natürlich!

Shopping-Tipp:
Den Katmai E8-L Outdoor-Bluetoothlautsprecher bei amazon.de bestellen

Günsitge Alternative zur teuren Marken LED-Screenbar: Anpro E-Reading 84 LED Monitorlampe

Perfektes indirektes Licht für den Arbeitstisch ohne am Monitor zu blenden

Die Anpro E-Reading 84 LEDs Monitorlampe wurde mir durch Amazon schnell und sicher verpackt geliefert. Sie kommt in einem schönen Produkt Karton und eignet sich dank des Preises auch gut als Geschenk. Der Preis mit derzeit knapp 27 Euro (Stand April 2021) ist mehr als fair.

Ich kannte bisher nur das teure Markenprodukt „Screenbar“ für ein Vielfaches des Preises dieser Lampe hier. Und ganz ehrlich: ich kann keinen wirklichen Unterschied feststellen. Beide Lampen beleuchten gleichmäßig den Arbeitsbereich ohne am Monitor zu Blenden. Helligkeit und Lichttemperatur lassen sich bequem mit der Fernbedienung am Kabel einstellen. Die Lampe wird mit Strom aus einem USB Anschluss des Monitors oder PCs oder natürlich eines mit einem USB-Netzteil versorgt. Das Kabel ist dafür ausreichend lang. 

Das Licht ist gleichmäßig, die Lampe lässt sich sicher an meinem HP Monitor befestigen und blendet nicht. Kleiner Makel: Mir würde noch eine weitere Raste Richtung Monitor gefallen, dann würde ich in meiner Sitzposition die LEDs gar nicht mehr sehen. So sehe ich sie zwar, aber sie blenden nicht. Also jammern auf hohem Niveau. 

Das Material der Lampe ist vielleicht etwas weniger hochwertig im Vergleich zum hochpreisigen Markenprodukt, die Funktion ist aber nahezu identisch. 

Ich bin begeistert von Funktion und Produktqualität sowie der Befestigung. Für diesen Preis ein tolles Produkt. Von mir volle 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

Der wischende Staubsauger: Rowenta X-Force Flex 11.60 Animal mit Aqua Head

Ich habe den Rowenta XForce Flex 11.60 Animal Aqua als Arbeitserleichterung für unseren Vier-Personenhaushalt mit Langhaarkatze und zwei kleinen Kindern gekauft, nachdem wir schon einen Rowenta Stielakkusauger ausgiebig benutzt haben. Bei uns fallen Dank Katze und Kindern täglich Wisch- und Saugaufgaben an, so dass ein praktischer Sauger wie der Rowenta XForce Animal Aqua das perfekte Alltagsgerät ist. 

Der Rowenta XForce Animal mit Aqua-Düse im Einsatz

Das Gerät von Rowenta bietet hier das perfekte “All-Inclusive-Paket” mit einem leistungsstarken und vor allem schnell aufladbaren Akku mit dem wir tagtäglich die Küche um den Essbereich saugen und im gleichen Arbeitsgang Dank der Aquabürste wischenkönnen, dazu das Treppenhaus – hier macht sich der flexible und nicht wirklich schwere Sauger besonders gut.  

Der Sauger kommt mit umfangreichen Zubehör. Alles besteht aus hochwertigem Kunststoff. Der Akku ist leistungsstark und schnell wieder aufgeladen, leider nur extern oder in der Wandhalterung. 

Die Aqua Wisch- und Saug-Bodendüse sorgt für schnelleres und leichteres Putzen – alles in einem Arbeitsgang

Nach den ersten Wochen sind wir nach wie vor begeistert: Er wischt und saugt wirklich in einem Arbeitsgang! Die Mikrofasertücher für die Aquabürste sind waschbar und somit wiederverwendbar. Sie putzen unseren PVC-Boden und die Fließen in den Bädern perfekt, entweder mit zugesetzter Reinigungsmittel oder nur mit purem Wasser. Die Materialien sind sehr hochwertig, die Optik ist durch die transpartenten Materialien sehr chic. Auch die Handhabung der verschiedenen Zubehörteile durch den einfach zu bedienenden Verschlussmechanismus ist praktisch. 


Wir können den Rowenta XForce Animal Aqua auf jeden Fall klar empfehlen. Dank der beleuchteten Bodenbürste, der Aquabürste und des flexiblen Saugrohres mit dem man ohne Anstrengung unter Betten kommt und der Tierhaarentfernung mit der Sofabürste ist er eine klare Kaufempfehlung. Wir möchten ihn nicht mehr hergeben!

Diesen tollen Staubsauger gibt es unter anderem bei Amazon zu kaufen, die zusätzliche Rowenta ZR009500PRO Air Force X60 Aqua-Bodendüse zum Staubsaugen und Wischen ebenfalls.

Nokia 5.4 Fazit nach 6 Wochen: Sehr gute Einstiegsklasse mit toller Preis-Leistung 

Ich konnte das neue Nokia 5.4 Smartphone jetzt einige Wochen ausgiebig testen. Es ist quasi zu meinem Daily Driver geworden, auch wenn ich als Haupttelefon eigentlich ein iPhone verwende. Das Nokia hat ein Sony Xperia 10ii bei mir abgelöst, welches eher ein Highend-Mittelklasse-Telefon war. Dennoch kann das Nokia 5.4 zu einem fünftel des Preises meines iPhones sowie rund 150 Euro günstiger als die UVP des Sony in vielen Punkten überzeugen. Und genau darum soll es in dieser Rezension gehen.

Der Lieferumfang des Nokia 5.4: Smartphone, nicht sehr schnelles Netzteil, sehr einfache Kopfhörer mit Klinkenstecker (!), SIM-Ejecttool und Papierkrams

Geliefert wurde das Nokia 5.4 sehr schnell. Es kommt in einer typischen Nokia Pappverpackung daher, alles wirkt eher unspektakulär aber nicht billig. Und klar war mir von Vornherein: Wenn etwas nur ein Fünftel des Preises meines sonst genutzten Highend-Smartphones kostet, dann muss hier und da ordentlich bei der Technik abgespeckt werden. Manche Dinge sind gleich offensichtlich: Plastikrückseite (übrigens ein starker Fingerabdruckmagnet!) ohne IP-Zertifizierung, kein Wireless-Charging, kein OLED-Display, veraltetes Bluetooth 4.2, Kein 5 GHz WiFi (was aber in der Regel zu verkraften ist) und auch nur LTE CAT4 Empfang, also in der Theorie mit Download-Raten von bis zu 150 und Upload mit bis zu 50 Megabit/s. Bleiben wir gleich beim LTE-Empfang: Mit meiner o2 Karte habe ich mit dem Nokia 5.4 im Lausitzer 4G Netz nur maximal 60 bis 70 MBit/s erreicht, während mein iPhone sowie auch das Sony Smartphone im identischen Netz am gleichen Ort zur selben Zeit iWerte von 120-140 MBit/s erreicht haben. Ja, auch hier wurde wohl an der Hardware gespart. Aber trotz aller Einsparung: Trotz Plastikrückseite sieht es toll aus (bis auf die Fingerabdrücke natürlich), es lädt auch mit einem Kabel auf, wenn auch die QI-Funktion praktisch und gerade bei einer Plastikrückseite zu erwarten gewesen wäre. Auch ohne OLED hat es ein ausreichend scharfes und helles und vor allem schön großes Display, was auch draußen einigermaßen gut lesbar ist und dessen automatische Helligkeitsregulierung brauchbar ist. Und WiFi sowie LTE Empfang habe ich ausreichend schnell auch immer gefunden. Es fehlt dem Nokia 5.4 also eigentlich nur auf dem Papier einiges an Specs, in Wirklichkeit ist es voll alltagstauglich.

Typische NOKIA-Verpackung auch fürs Nokia 5.4

Es bietet einen ausreichend schnellen Mittelklasseprozessor, aureichend RAM um Flott genug zu sein und mit 128 GB auch genügend Speicherplatz für Apps und Daten. 

Und dann ist da noch die Kamera: Auf dem Papier verspricht sie vielleicht etwas mehr (4 Linsen), als was diese in der Wirklichkeit halten. Die Makrokamera ist quasi unbrauchbar was die Bildqualität der 2 MP Fotos betrifft, die Hauptkamera mit 48 MP und die Ultraweitwinkelkamera dagegen machen – vor allem bei Sonnenschein – brauchbare Aufnahmen. Und selbst das ein oder andere Portraitfoto wird bei guter Beleuchtung mehr als gut. Nur die schnellste sind Autofocus und Kamerapp nicht, aber das geht auch noch schlechter wie mein Sony Xperia gerne zeigt. Solide Mittelklasse mit der Möglichkeit auch die vollen 48 MP des Sensors in ein Foto zu speichern, ansonsten werden durch Pixel-Kombinierung immer 12 MP Fotos gespeichert, die dadurch schärfer und weniger pixelig wirken als im 48 MP Modus. Außerdem sind die Dateien dann ja auch kleiner.

Das Nokia 5.4 hat eine Quad-Kamera verbaut mit einer 48 MP f1.8 Hauptlinse.

Videoaufnahmen sind auch okay, sogar mit brauchbarer Stabilisierung. Wer noch mehr rausholen will, kann auch den Profivideomodus “Kino” verwenden. Von manuellen Einstellungen über ein LOG-Profil mit (eingebauter) Colourgrading bis hin zu Pegelanzeige des Tons ist da alles dabei. Definitiv mehr als was bei meinem iPhone in der App geht, nur leider ist für wirkliche Profieinsätze dann trotzdem das iPhone hardwaretechnisch die bessere Wahl. Aber wie sagt man so schön: Haben ist besser als brauchen! Das wird sich auch Nokia dabei gedacht haben, als in des Einsteigertelefon für um die 200 Euro dieses Oberklasse-Feature – also auf dem Papier natürlich – eingebaut wurde. Aber hey, warum nicht mal die nächste Familienfeier im Kinoformat auf die Speicherkarte bannen?!

Das beste am Nokia 5.4 ist aber das Betriebssystem, und gleichzeitig auch ein Punkt zum Ärgern. Denn – das ist der Kritikpunkt – das Nokia 5.4 wird noch mit Android 10 statt der aktuellen Andorid 11 Version ausgeliefert. Ein Update soll aber noch im Frühjahr kommen.

Das Nokia 5.4 wird leider noch mit Android 10 ausgeliefert, da hätte man eigentlich Android 11 erwarten können in 2021! Aber das Update ist noch für Frühjahr versprochen…

Und da es sich um Android One handelt, sind noch mindestens Android 11 und 12 als Updates zu erwarten, genau wie noch mindestens drei Jahre Sicherheitsupdates. Quasi die gleichen Vorteile wie bei einem Pixel Telefon von Google selbst. Das spricht definitiv für das Nokia 5.4 und ist mehr als ein fairer Deal, wenn wir wieder an den aktuellen Preis von um die 200 Euro denken!

Das Nokia 5.4 bietet neben einem SD-Card Slot noch Platz für zwei SIM-Karten – das gibt es auch nicht immer…

Übrigens auch ein Vorteil: Der zuverlässige Fingerabdrucksensor (da ist das teurere Sony viel schlechter, das iPhone hat erst gar keinen, was besonders jetzt in der Zeit von Gesichtsmasken nervig ist. Apropos Gesicht: Auch eine Gesichtsentsperrung scheint es zu geben. Zumindest habe ich sie jetzt schon mehrfach eingerichtet und auch danach ab und an mal nutzen können, aber wirklich zuverlässig arbeitet sie nicht und ich habe das Gefühl das Nokia 5.4 vergisst einfach irgendwann dass ich mein Gesicht hinterlegt habe, weil es eben nicht versucht per Gesicht zu entsperren.

Die Frontkamera – übrigens schaut sie aus einem Punchhole im Display – macht ihre Arbeit sehr solide, aber Wunder darf man nicht erwarten. Die Kamerapp von Nokia ist ansonsten übersichtlich und leicht zu bedienen. 

Kommen wir aber auch noch zu ein paar Bugs und Fehlern: Es gibt trotz der eigentlich ausreichend performanten Mittelklasseleistung nur selten Ruckler, aber immer wieder mal Abstürze von Apps oder doch hier und da auch ein kurzes einfrieren des Systems. Auch war das Updaten der Google Play Dienste verbugt, so dass er zwar etwas heruntergeladen und vermeintlich installiert wurde, aber nach dem nächsten Neustart wieder der alte Stand da war. 

Pures Android und dazu zwei Android-Versionsupdates und regelmäßige Sicherheitspatches, das ist Android ONE auf dem Nokia 5.4

Auch habe ich immer wieder das Problem, dass Fotos (oft im Portrait Modus) mit einem komplett falschen Datum in der Zukunft (falsche Jahreszahl) gespeichert werden bzw wurden. Aktuell tritt das Problem nicht mehr auf. Und dann wäre da noch die ab Werk aufgebrachte – eigentlich ja sehr löblich – Displayschutzfolie. Diese ist leider sehr Fingerabdruckfreundlich und Kratzeranfällig… und das mitgelieferte Headset hätte sich Nokia eigentlich aus Umweltschutzgründen knicken können, maximal zum Telefonieren ist es verwendbar. 

Alles in Allem handelt es sich beim Nokia 5.4 um ein solides, gut verarbeitetes und schön anzusehendes, ganz schön großes aber dennoch ausreichend leichtes Smartphone mit riesigem aber ausreichend scharfem Display. Im Alltag ist es meist schnell genug, bietet ausreichend aber per MicroSD erweiterbaren Speicherplatz, und auch bei Kartennutzung noch die Möglichkeit zwei SIM-Karten einzulegen. Die Kamera ist für dieses Preissegment mehr als gut und macht ordentliche Fotos, sofern man nicht im Dunklen knipsen möchte. Videos sind solide und auch ausreichend stabilisiert. Telefongespräche klingen in beide Richtungen gut und verständlich, Dank der Frontkamera steht auch der mobilen Videokonferenz nichts im Wege. Musikhören ist durch den Monolautsprecher dann besser via Klinken- oder Bluetoothkopfhörern angesagt und der riesige Akku hält sehr lange, lässt sich aber mangels QI-Funktion leider nur per USB-C Kabel aufladen, leider auch hier nur in Einstiegsklassen-Geschwindigkeit. 

Ich bin sehr zufrieden mit dem Nokia 5.4 und kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen an alle die, die für wenig Geld viel Telefon haben möchten, und das auch noch in guter Qualität. Klar, mehr und besser geht immer, der große Bruder für mehr als dem doppelten Preis kann vieles schneller, schöner und besser und sogar mit einer wirklich guten ZEISS Kamera, aber das muss man dann eben auch bezahlen wollen. Deshalb: Zuschlagen für dieses sehr gute Einstiegsklasse-Smartphone mit mehr als guter und fairer Preis-Leistung!

Mein Tipp:
Das NOKIA 5.4 gibt es günstig bei Amazon zu kaufen

Smartwatch APOLLY 5: Optisch schick, für den Preis hochwertig – aber leider ein paar nervige Bugs

Die APOLLY 5 Smartwatch von Right Technology konnte ich im Rahmen des Vineprogramms jetzt einige Wochen ausführlich testen. Dieser Test fiel dabei durchwachsen aus.

Fangen wir vorne an: Die Uhr wurde schnell geliefert und kommt in einer ansprechenden Produktverpackung daher. Meine Frau dachte erst, ich hätte ihr eine Uhr vom bekannten Hersteller mit dem angebissenen Apfel bestellt, so wertig und ansprechend sieht die ziemlich ähnlich gestaltete Verpackung aus.

Nach dem Öffnen geht es genau so weiter: Es kommt eine optisch hochwertig wirkende Uhr mit tollem Gehäuse in glänzender Edelstahloptik und einem farbendfrohen, hellen und scharfem Display daher. Defintiv mehr als das, was man beim aktuellen Verkaufspreis von 79 Euro (Stand März 2021) erwarten würde. Für den Ersteindruck und die Materialanmutung also schon mal 5 Sterne.

Schaut man sich weiter in der Box um sieht man einen großen Lieferumfang: Zwei Armbänder (Kunstlederoptik und Silikon), Ladeadapter, Anleitung. Der Ersteindruck des viel zu schwach magentischen USB-Ladeadapters (ein Netzteil ist leider nicht dabei) ist dann aber wieder in der Kategorie Chinaware angekommen. Schade, das hätte man auch noch etwas wertiger machen können.

Richtig billig wird es dann beim Eindruck des Silikonarmbandes, denn die Farben der beiden Armbandstücke passen leider überhaupt nicht zusammen. Soetwas geht meiner Meinung nach überhaupt nicht, auch nicht bei einem billigen Produkt, was ja doch immerhin fast 80 Euro kostet.

Also entschieden wir uns für das Anbringen des „Lederbandes“, welches immerhin farblich konsistent ist. Leider kam hier aber ein sehr großer Frustfaktor auf. Das Band hat einen Standardarmbandverschluss, der leider so schlecht am Uhrengehäuse platziert ist, dass es echt ein Geduldsspiel wird das Band anzubringen. Nach etlichen Fehlversuchen klappte es dann auf beiden Seiten und das Band war fest. Neben der Farbabweichung beim Silikonband nun ein weiterer Grund niemals mehr das Band zu wechseln!

Die Uhr kam fast vollständig geladen bei mir an, so dass ich das Ladekabel nur kurz auf Funktion testen wollte. Wieder Frustfaktor hoch! Denn der Magnet im Stecker ist viel zu schwach, man muss die Uhr nur während des Ladens schief angucken, schon fällt der Stecker ab und die Uhr lädt nicht mehr.

Viel positiver war dann der Eindruck nach dem Einschalten und der Ersteinrichtung. Ein ziemlich farbenfrohes und helles Touch-Display mit ausreichend hoher Auflösung begrüßt uns. Auch werden die Toucheingaben problemlos erkannt und umgesetzt. Hier gibt es mal wieder volle Punktzahl.

Die Appeinrichtung war auch auf iOS und Android schnell erledigt. Die App funktioniert problemlos und hat die Uhr in beiden Fällen problemlos erkannt. Auch der Datenaustausch mit der Uhr klappt problemlos, genau wie die Benachrichtigung von verschiedenen Apps. Bis auf wenige Übersetzungsfehler lässt sich die App auch problemos bedienen und die Uhr nach den eigenen Wünschen anpassen.

Was mich während der Einrichtung schon wunderte: Man kann nirgends eine Lautstärke für die Uhr und die Benachrichtigungstöne einstellen. Es gibt entweder Ton oder kein Ton. Oder anders: Entweder gefühlt sehr laute Benachrichtigung, oder keine akkustische. Das geht gar nicht bei einer Smartwatch.

Und dann wäre da noch die Telefonfunktion. Die ist ein riesiger Reinfall. Und damit meine ich nicht die umstänldiche Einrichtung, da die Uhr noch eine zweite Bluetoothverbindung quasi als Feisprecheinrichtung benötigt, sondern einmal wegen dem schon oben angesprochenen Lautstärkeproblem (auch hier nur brüllend Laut oder gar nichts), sondern auch noch für den Fakt, dass neben einem nicht regulier- und anpassbaren Klingelton bei eingehenden Anrufen die Uhr auch noch auf chinesischer Sprache den Namen des Anrufers „brüllte“. Deshalb wurde die Anruffunktion sofort wieder deaktiviert, was ja durch einfaches Löschen der gerade erst angelegten zweiten Bluetoothverbindung problemlos erfolgte.

Kommen wir mal wieder zu etwas positiven: Der Funktionsumfang der smarten Funktionen ist – vor allem für den Preis dieser Uhr – hervorragend: Pulsmessung, Benachrichtigugnen, Schlaftracking, eingebaute Fitness-Programme und sogar eine Blutdruckmessung. Leider konnte ich mangels Blutdruckgerät die angezeigten Werte hier nicht verifizieren, sie klangen auch bei mehreren Messungen auf jeden Fall plausibel. Als medizinische Indikation würde ich sie aber nicht empfehlen.

Die gemessenen Fitness-, Puls-, und Schlafwerte dagegen habe ich mehrere Wochen mit den Aufzeichnungen meiner rund 5 mal so teuren Apple Watch verglichen und war erstaunt. Die APOLLY 5 hat immer ähnliche Werte angezeigt. Das spricht defintif für diese günstige Smartwatch.

Und das lässt mich zu folgendem Fazit kommen: Wer für günstiges Geld eine Smartwatch mit vielen Funktionen und Tracking haben möchte, die dabei noch toll aussieht und mehr hermacht als man bei dem Preis vermuten kann, der darf bedenkenlos zuschlagen. Für den ist diese Uhr eine klare Kaufempfehlung. Er muss aber in diversen Bereichen eben leider mit Mängeln und Softwarefehlern leben, die die wahre Herkunft eben nicht verschweigen: Eine chinesische Massenproduktion die mehr Wert auf Optik als auf Fehlerfreiheit legt.

Die Apolly 5 Smartwatch hier bei Amazon kaufen

Mobile QI-Ladestation für Äpfel: Stylisch, praktisch, mobil… aber leider auch sehr teuer

Die mobile Ladestation von EINOVA von EGGTRONIC für iPhone, Applewatch und co habe ich im Rahmen des Vine-Testprogramms bestellt. Ich teste nämlich sehr gerne Produkte – vor allem aber technische Gadgets – und hoffe, dass ich mit meinen Rezensionen weiterhelfen kann. Ich versuche gemeinsam mit meiner Frau und – im entsprechenden Fall unseren Kindern – alle Produkte von vornherein kritisch und unvoreingenommen zu bewerten. Wir geben uns dabei immer große Mühe so objektiv wie nur möglich zu sein. Eine Fünf-Sterne-Bewertung muss sich ein Produkt definitiv verdienen, und bekommt diese nicht nur, weil uns das Produkt für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. 

In diesem Fall war ich schon beim Auspacken des schnell gelieferten Produkts sehr begeistert. Das lag an der tollen, stylisch bunten Verpackung und dem sehr hochwertigen Ersteindruck des Gerätes, gefertigt aus weißem glänzenden Kunststoff. Es könnte genau so auch von Optik und Haptik ein original Herstellerprodukt sein. 

Die Powerbank selbst ist nicht gerade klein und mit 385 Gramm auch nicht besonders leicht, ist aber dennoch äußerst portabel und im Reisegepäck beispielsweise gut mitführbar. Auf meinen hier angehängten Fotos sieht man auch einen Größenvergleich mit dem iPhone 11 Pro.

Perfekt finde ich das versenkbare Ladedock für die Applewatch, welches sich einfach im ein paar Milimeter nach oben herausziehen lässt. Dann liegt und lädt die Uhr problemlos. Außerdem bietet die Powerbank zwei QI-Ladeflächen um beispielsweise ein iPhone und das Ladecase von Airpods Pro aufladen zu können. Natürlich lädt sich auch jedes andere QI-fähige Device wie Android-Smartphones oder andere Kopfhörer und Smartwatches. 

Was ich etwas schade finde ist, dass sich die Powerbank selbst nur über ein USB-C Kabel aufladen lässt. An sich ja ein moderner Anschluss, aber gerade in der Apple-Welt wäre hier vielleicht eine zusätzliche Auflademöglichkeit via Lightningkabel sinnvoll gewesen, da jeder iPhone-Besitzer ja ein Lightningladegerät besitzt. Aber das ist nur Meckern auf hohem Niveau meinerseits und vielleicht eine Idee für eine zukünftige Weiterentwicklung des Produktes.

Ansonsten habe ich an dieser Powerbank wirklich nichts zu kritisieren. Hochwertige Materialien, tolle Optik, saubere Verarbeitung, recht schnelles Wireless-Laden (mit maximal 7,5 Watt Ladeleistung pro Wireless Output) und eine Kapazität von 37 Wh bzw 10.000 mAh machen diese Powerbank zu einem super Begleiter auf längeren Reisen oder Touren. Und eines hätte ich beinahe vergessen: Der verbaute USB-C Anschluss dient nicht nur dem Aufladen der Powerbank selbst, sondern ermöglicht auch das Aufladen von Geräten via USB-C Kabel mit maximal 30 Watt und 5 bis 20V. Dabei wird in beide Richtungen übrigens der Powerdelivery-Standard (PD 3.0) unterstützt. Somit ist das in beide Richtungen auch schnelles aufladen, entsprechendes PD-Netzteil vorausgesetzt natürlich.

Gibt es überhaupt einen wirklichen Kritikpunkt bei so viel positiven DIngen? Ja, nämlich den Preis. Ganz ehrlich: Eine normale 10.000 mAh Powerbank gibt es schon für ein fünftel des Preises, eine mit QI-Ladefunktion vielleicht für ein Drittel. Ich finde den aktuellen Preis von 149 Euro (Stand März 2021) trotz der gebotenen Qualität und Funktion einfach viel zu hoch gegriffen! Ja, ich kann meine Uhr und zwei weitere Geräte damit laden, aber dafür dieser Preis? Dann müsste der Akku schon deutlich mehr Kapazität leisten, um diesen Verkaufspreis zu rechtfertigen. 

Alles in Allem bekommt die Powerbank von mir dennoch 5 Sterne, nur in der Rubrik Preis-Leistung leider nur 3 Sterne. Ist sie eine Kaufempfehlung? Jein! Eigentlich ja für das tolle Produkt, aber nein für den Preis.

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Toller Handygimbal mit nerviger China-App: hohem iSteady X im Test

Der Smartphone Gimbal iSteadyX von hohem wurde mir im Rahmen eines Produkttestes zur Verfügung gestellt. Ich habe ihn natürlich trotzdem objektiv getestet, vor allem auch im Vergleich mit im Haushalt vorhandenen anderen Smartphone-Gimbals von einem Marken- und einem Nonamehersteller. Und ich kann es schon vorweg nehmen: Dieser preiswerte und von der Hardware auch hochwertige Gimbal liegt im Gesamtergebnis genau im Mittelfeld. Warum, das versuche ich in dieser Rezension zu erkläre.

Hochwertige Hardware

Schon bei der Produktverpackung wird klar: Hier legt man Wert auf Design und einen perfekten Ersteindruck. Und genau das gelingt hohem mit der formschönen Verpackung. Beim Auspacken wird der große Lieferumfang deutlich: Neben dem Gimbal selbst liegt noch ein Ministativ, eine Handschlaufe und ein Aufbewahrungssäckchen dabei. Das ist bei diesem Preis top, und das ist selbst beim chinesischen Weltmarktführer mit den drei Buchstaben nicht immer der Fall. Auch die Haptik beim Gimbal ist sehr gut, alles wirkt solide und hochwertig. Die verwendeten Kunststoffmaterialien machen allesamt einen sehr guten Eindruck, die Verarbeitung ist perfekt. Man könnte meinen hier ein Markenprodukt in der Hand zu halten. Von den Abmessung mit 179 x 79 x 39 im zusammengefalteten und 230 x 80 x 40 im entfalteten und betriebsbereiten Zustand und knapp 260 Gramm (ohne Handy) ist der Gimbal sprichwörtlich ein Leichtgewicht. Er kann somit immer dabei griffbereit im Rucksack oder der Jackentasche sein. Verbaut ist übrigens eine 18650er Standardakkuzelle, die einen Kapazität von 2000mAh Stunden hat und laut Hersteller auf eine Betriebszeit von 8 Stunden kommen soll. Da ich den Gimbal nie so lange am Stück genutzt habe, kann ich das nicht prüfen, es klingt aber machbar. Ich habe auch nie länger als eine Stunde laden müssen, da ich den Akku wie gesagt nie komplett geleert hatte.

Der Handygimbal eignet sich in meinem Test übrigens perfekt für die Nutzung mit einem iPhone 11 pro und einem Sony Xperia 10ii, diese beiden Geräte habe ich ausgiebig mit dem Gimbal verwendet. Sowohl auf iOS als auch auf Android lief alles problemlos. Sowohl im Portrait als auch im Landscapemodus und dem Wechsel zwischen beiden Modi lief problemlos ab. Bis hier hin also eigentlich klare fünf Sterne. Wäre da nicht die App, die einen wahrlich nicht vom Hocker haut…

Die App – hier trennt sich die Spreu vom Weizen, oder: Solide Hardware trifft „billige“ App

Der nervigste Punkt, und hier orientiert sich hohem am Weltmarktführer, das Produkt muss erstmalig mit der hohem Pro App aus dem Google PlayStore oder Apples AppStore erstmalig in Betrieb und somit auch registriert werden. Diesen Datensammelzwang muss man nicht verstehen, und er führt auch zur Abwertung der App. 

Die App selbst ist einigermaßen übersichtlich gestaltet, es nerven aber die immer wieder auftretenden Übersetzungsfehler und – vor allem bei der Android-Version – die immer wieder auftretenden Appabstürze. Und ganz ehrlich: Warum sollte ich eine chinesische App verwenden um mit meinem Handy Videos aufzunehmen? Das kann die Handyherstellereigene App oftmals besser. Nutzt man aber eben die hohem Pro App nicht, kann man auch nicht auf die Funktionen wie Gesichtstracking, Beauty, (Motion-) Zeitraffer, etc zurückgreifen, das muss einem auch klar sein. Und genau diese Funktionen bietet der Gimbal eigentlich. Wäre da eben – wie bereits mehrfach gesagt – nicht diese wirklich qualitativ schlechte App. Das ist einfach mehr als schade und führt am Ende dazu, dass ich diesen Gimbal eben trotz der guten Hardware und vielen Funktionen nicht uneingeschränkt empfehlen kann. Es ist wieder einmal der Beweis, dass chinesische Firmen oftmals Hardware toll können, es bei der globalisierten App eben oftmals nicht funktioniert.

Stabilisierung funktioniert gut

Das Wichtigste bei einem Gimbal ist aber eben nachher das Resultat. Und hier überzeugt der kleine, handliche, leichte und robuste Handygimbal auf ganzer Linie. Egal ob hochkant oder normal, egal ob für den heimischen Fersneher, als Hochkantclip für instagram oder TikTok, man bekommt einfach gute stabilisierte Aufnahmen hin. Und das auch mit der Handy-eigenen Standardvideoapp, da muss man eben nicht hohems nervige App verwenden.

Mein Fazit

Dieser hohem Einsteiger-Gimbal ist an sich ein tolles, solides Produkt mit einem riesigen Manko: Eine ziemlich unbrauchbare App. Führt man den günstigen Preis von derzeit um die 80 Euro an, geht die Verarbeitung, Materialqualität und der große Funktionsumfang (nur mit App natürlich) völlig okay. Die von diesem Gimbal abgelieferte Drei-Achsen-Stabilisierung funktioniert nahezu perfekt. Das Resultat sind defintiv sehr ruhige und saubere Aufnahmen, das bekommen nur sehr teure aktuelle Smartphones derzeit ohne Gimbal genauso gut hin. Die Lernkurve für die vielen Tastaturkombinationen und Mehrfachklickbefehle ist dagegen leider sehr hoch, die App wie schon mehrfach erwähnt an vielen Stellen leider nervig. Bleibt für mich nur zu sagen: Ja, gutes Einsteigerprodukt – sofern man auf die App verzichtet oder auf Appupdates durch hohem hoffen will. Gerade so noch 4 von 5 Sternen, vor allem wegen des mehr als fairen Preises und großen Lieferumfangs.

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OSMO Genius Starter Kit: Spielzeug mit überteuertem Kunststoff-iPad-Ständer oder hochwertiges Lernkonzept? Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen…

Das OSMO Starterset wurde schnell und sicher verpackt geliefert. Man merkt hier, dass man ein hochwertiges Produkt gekauft hat. Nicht nur am Kaufpreis, sondern schon an der Produktverpackung. Schön gestaltet, liebevoll bis ins Detail durchdacht und alles hervorragend verpasst. Als jahrelanger Nutzer der Produkte mit dem angebissenen Apfel behaupte, das Set könnte auch aus dem Apfel-Regal sein. Ales erstes fällt der große, durchaus massive und vor allem aus hochwertigem Kunststoff hergestellte iPad-Ständer auf. Ja richtig, dieser Stände und somit auch das mitgelieferte Kamera-Spiegelmodul passen nur für iPads. Es gibt auch eine Variante fürs Amazon Fire Tablet, den Ständer dazu kann man auch einzeln kaufen. Wir hatten das erst übergelegt, da neben den iPads meiner Frau und mir unsere sechsjährige Tochter auch ein eigenes Fire Tablet besitzt. Bei dem für den reinen Ständer aufgerufenen Verkaufspreis haben wir davon aber Abstand genommen, das ist dann doch eine Nummer zu hoch. Also spielt unsere Tochter eben mit unseren iPads, und natürlich unter Aufsicht. Was bei diesem Spiel vor allem bei Erstklässlern aber auch geboten ist, da sie einige Dinge einfach noch nicht lesen und somit nicht bedienen können.

Die Einrichtung des Sets ist eigentlich relativ einfach. Kamera-Spiegelmodul aus der magnetischen – aber leider viel zu laschen – Halterung nehmen und auf dem hochkant eingesetzten iPad mittig über der Kamera positionieren. Schon werden die Dinge, die vor dem iPad passieren – also der spätere Spielverlauf – von der Kamera gesehen. Tolle Idee, toll umgesetzt. Leider hält das Spiegelmodul nicht richtig fest in der Halterung, somit muss beim Transport aufgepasst werden damit hier nichts zu Bruch geht. Hätte man sicher auch anders lösen können, aber so sieht es halt cooler aus. Apropos Halterung: Ein iPad mit dünner Backcoverhülle steht eigentlich ausreichend sicher in der Halterung, dennoch sollte man aufpassen nicht beispielsweise zu sehr am Tisch zu wackeln.

Vor der ersten Benutzung müssen die Haupt-App sowie zahlreiche einzelne Spiele installiert werden. Das ist mehr oder weniger selbsterklärend dank QR Code und Hinweisen in der App. Diese ist übrigens komplett deutschsprachig und nur hier und da sieht man ihr die Übersetzung aus dem englischen (der Hersteller kommt aus den USA) an.

Die eben erwähnten einzelnen Spiele sind übrigens auch das Konzept hinter diesem Produkt: Man kann für (mehr oder weniger teures) Geld weitere Apps und auch Spielsteinerweiterungen dazu kaufen. Das gesamte System kann somit ganz schön ins Geld gehen. Erinnert mich irgendwie an das System mit dem sprechenden Stift und den teuren Büchern.

Das Material der mitgelieferten Spielsteine bestehend aus Formenplättchen oder Buchstsaben und Zahlen-Plättchen ist hochwertig, das stapelbare Aufbewahrungssystem mit verschiedenen Farben eine tolle Idee aus hochwertigen Materialien.

Übrigens: Es gibt noch eine Eltern-Kontroll-App für das Osmo System für Tablet oder iOS und Android-Smartphones. Und was ich hier überhaupt nicht verstehe: Diese App ist nur in englisch verfügbar. Sie ist zwar kostenlos, aber in Anbetracht des gesamten Anschaffungspreises für die Hardware und Spieleerweiterungen könnte man hier auch eine lokalisierte App erwarten. Also Abzug in der B-Note.

Die Apps und somit verschiedenen Lerninhalte machen unserer Tochter sehr viel Spaß. Und ja ich gebe zu, auch wir Erwachsenen haben Spaß beim Formen-Legen und dabei Welten entdecken, Zahlenblasen platzen lassen oder vor allem beim Zeichnen von Formen und Figuren oder sogar eigenen abfotografierten und in Strichzeichnungen umgesetzten Gegenständen. Die Lernkurve ist hier und da auch herausfordernd, manches ist kurzweiliger und einfacher, anderes passt perfekt jetzt zu unserer Erstklässlerin.

Im Fazit kann ich sagen, dass ich hin und hergerissen bin. Nein, es ist nicht nur ein überteuerter iPad Ständer, und nein es ist auch kein revolutionäres Lernsystem. Es ist vielmehr eine kostenintensive aber pädagogisch durchaus wertvolle Vermischung der digitalen und analogen Welt. Natürlich braucht man solch ein System nicht um Formen zu erlernen, zu zeichnen oder Buchstaben und somit Wörter zu erlernen oder schnelle Rechenaufgaben zu lösen. Das System macht aber viel mehr Spaß als trockenes Lernen. Unsere Tochter ist sehr gerne Osmonaut und würde manchmal noch viel lieber länger „spielen“ wie sie es nennt. Sie merkt gar nicht, dass sie eigentlich lernt. Oder anders gesagt: Sie lernt spielend, und darauf hat sie Lust. Ist das System aber dafür nicht zu teuer? Ja und nein. Es kommt eben auf den Blickwinkel an.

Deshalb vergebe ich im Gesamtfazit 4 von 5 Sternen und auch eine Kaufempfehlung an alle die, die der doch sehr hohe Kaufpreis nicht abschreckt. Vielleicht ist es ja das passende Weihnachtsgeschenk für die Grundschüler-Enkelkinder, aber eben nur wenn die Eltern auch ein iPad im Haushalt haben.

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