Test: Philips Sonicare 9100 DiamondClean smart

Zähneputzen 2.0: Gewohnte Qualität clever durchdacht und verbessert

++ Verbesserte Reiningungsleistung, die auch meiner Zahnärztin auffiel
++ cleveres Ladeglas statt Ladestation
++ App-Anbindung zur Visualisierung des Putzerfolgssieht modern aus

– Reiseadapter für Ladegerät dabei
– drei verschiedene, intelligente Aufsteckbürsten
– Aufsteckbürsten durch verbauten RFID-Chip teuer
– Kein Reiseetui im Lieferumfang

Seit vielen Jahren nutze ich nun schon elektrische Zahnbürsten. Früher Oral-B und seit 2016 nach einem Tipp meiner Zahnärztin die Produkte von PHILIPS aus der Sonicare-Reihe. Rein subjektiv muss ich sagen: Ich will keine andere Bürste mehr als eine Sonicare. Diese Schalltechnologie ist angenehm und effektiv. Umso gespannter war ich auf dieses neue Produkte: Eine smarte Zahnbürste. Soetwas passt perfekt in unseren Smart Home-Haushalt. Was ist aber so smart an dieser Sonicare HX9901/63 DiamondClean Zahnbürste? Der Bürstenkopf und die App-Anbindung bringen uns hier zum „Zähneputzen 2.0“. Gerade darauf bin ich als Gadget-Fan sehr gespannt. Und hey, in einem smarten Haushalt (ja, wir fahren sogar einen smart ;-)) muss eben auch die Zahnbürste irgendwie modern sein… das ist sie übrigens auch optisch: Geladen wird die neue Sonicare nämlich nicht mehr auf einer optisch unattraktiven Ladestation, sondern ganz stylisch in einem Ladeglas, welches auch gleichzeitig noch Zahnputzbecher ist. Toll, oder?!

Aber was macht jetzt dieser smarte Bürstenkopf genau? Durch die eingebaute RFID-Chiptechnik erkennt die Zahnbürste den Typ des aufgesteckten Bürstenkopfes und startet das entsprechend angepasste Putzprogramm, um eine noch bessere Reinigungs- und Pflegeleistung, und damit auch eine besser Mundhygiene zu erreichen. Toll, aber das ist noch nicht alles. Denn durch die Anbindung an eine Android- und iOS-App via Bluetooth überträgt die Zahnbürste die Putzbewegung auf das Telefon und visualisiert sie dort. So kann man als Nutzer rausfinden, welche Zahnbereiche eventuell vernachlässigt wurden. Für die einen ist das jetzt vielleicht eine technische Spielerei, aber durch diese Appkontrolle und die Andruckkontrolle wird das Zahnputzverhalten optimiert. Meine Zahnärztin hat bei der letzten Routinekontrolle vergangene Woche übrigens – ohne dass sie von meiner neuen Zahnbürste wusste – eine Verbesserung beim Thema Zahnbelag festgestellt. Da war ich selbst positiv überrascht.

Bei aller Euphorie für die tollen modernen Funktionen muss natürlich auch die Schattenseite angesprochen werden: Nicht nur die Zahnbürste ist nicht gerade billig, vor allem die Aufsteckbürsten sind durch die verbauten RFID-Chips um einiges teurer geworden, und es wird auch alle paar Monate Technik in den Müll geworfen. Die Bürstenköpfe zeigen durch Verfärbung an, wann sie gewechselt werden müssen. Laut Hersteller wird ein Wechselintervall alle drei Monate empfohlen. Im Lieferumfang ist ein Premium Plaque Defense-Bürstenkopf enthalten, einer der drei verschiedenen Aufsatztypen.

Leider ist für die Reise kein Reisetui dabei, wie ich es von meinen bisherigen Sonicare Zahnbürsten kenne. Dafür liegt aber ein Reiseladeadapter dabei, damit man auf einer Reise nicht das Ladeglas mitnehmen muss. Apropos Ladeglas: Das finde ich eine sehr einfache aber innovative Idee. Vorbei die Zeit mit einem hässlichen Ladeadapter, der irgendwie irgendwo im Bad rumsteht. Das Glas wird einfach auf das Ladegerät gestellt (alternativ der Reiseadapter aus Plastik) und die Zahnbürste dann ganz einfach durch reinstellen ins Glas geladen. Kein Fummeln mehr der Zahnbürste auf eine Ladestation. Toll gelöst, und es sieht auch noch stylisch und edel aus. Abgesehen davon kann man das Glas natürlich auch zum Zähneputzen verwenden.

Ich putze jetzt – klar auch wegen der App-Spielerei – noch lieber die Zähne als vorher, und kann diese Schallzahnbürste von Philips Sonicare mit 5 Sternen voll empfehlen. Abzug in den Unterkategorien gibt es nur für die teuren und Technikmüll produzierenden Bürstenaufsätze und das fehlende Reiseetui.

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